Handwerkspräsident Jörg Dittrich verlangt Sonderlösungen für körperlich stark belastete Berufsgruppen im Rahmen der Rentenreform. Die Reform sei aus seiner Sicht mit Blick auf die Generationengerechtigkeit richtig. Zugleich warnt er vor den Folgen von Untätigkeit.
Forderung nach Ausnahmen für belastete Berufe
"Wir brauchen diese Sonderlösungen auch für das Handwerk", sagte Dittrich den Sendern RTL und ntv.
Er kritisierte, dass in der Rentendebatte häufig nur über Dachdecker und Pflegefachkräfte gesprochen werde. Gerade bei Dachdeckern sei es schon heute schwierig, das gesetzliche Rentenalter zu erreichen. Welche Berufe von Ausnahmen profitieren sollten, müsse geprüft werden.
Appell zur gemeinsamen Verantwortung
"Das Schlimmste ist, wenn wir nichts tun, dann wird es für alle schlecht werden", sagte Dittrich mit Blick auf die wirtschaftliche Lage.
Zugleich betonte er, dass alle ihren Beitrag leisten müssten, um Wohlstand und Sozialsysteme zu erhalten. Die Reform sei "mit Blick auf die Generationengerechtigkeit richtig".
Kommentare zu diesem Artikel:
- Nach Paragraf 5 Arbeitsschutzgesetz ist jeder Arbeitgeber unabhängig von der Zahl der Beschäftigten verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung vorzunehmen und zu dokumentieren. Es kann einfach nicht schwierig sein, auf dieser Basis und in Anlehnung an diese Struktur eine Einordnung der berufstypischen Be- und evtl auch Überlastungen zu entwickeln und daraus entsprechend individualisierte Renteneintrittsalter zu definieren. Schöne Aufgabe für die Wirtschaftsweisen und das Heer der Wirtschaftslobbyisten mit all ihren 'Experten'. Hört verdammt noch mal auf, ständig nur immer neue Forderungen zu stellen und seid mal lösungsorientiert kreativ!
- Nach Paragraf 5 Arbeitsschutzgesetz ist jeder Arbeitgeber unabhängig von der Zahl der Beschäftigten verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung vorzunehmen und zu dokumentieren. Es kann einfach nicht schwierig sein, auf dieser Basis und in Anlehnung an diese Struktur eine Einordnung der berufstypischen Be- und evtl auch Überlastungen zu entwickeln und daraus entsprechend individualisierte Renteneintrittsalter zu definieren. Schöne Aufgabe für die Wirtschaftsweisen und das Heer der Wirtschaftslobbyisten mit all ihren 'Experten'. Hört verdammt noch mal auf, ständig nur immer neue Forderungen zu stellen und seid mal lösungsorientiert kreativ!