Öffentlichkeit half bei der Namensfindung für die drei Jungtiere
Die drei Nordchinesischen Leopardenbabys im Hamburger Tierpark Hagenbeck haben ihre Namen erhalten. Wie der Tierpark am Donnerstag mitteilte, heißen die beiden Männchen Suko und Kenji, das Weibchen trägt den Namen Chen Lu. Die Jungtiere waren bereits am 7. August zur Welt gekommen.
Hochrechnung und Kräfteverhältnis
Bei der Namenswahl war auch die Öffentlichkeit eingebunden, wie mehrere Medien berichten. So stammt der Name Suko von Tierpflegerin Nele Kolb, die sich über die Auswahl freute. „Es ist schön, dass so viele Menschen Anteil an der Namensfindung genommen haben“, sagte Kolb laut Welt und n-tv.
Die zentralen Punkte im Überblick
Die Instagram-Follower des Tierparks entschieden sich für den Namen Kenji, während die Zuschauer von RTL Nord den Namen Chen Lu für das Weibchen auswählten, wie hamburg.t-online.de und der NDR bestätigen. Bei der offiziellen Bekanntgabe der Namen zeigten sich die Jungtiere jedoch zurückhaltend und blieben in ihrer Höhle. Normalerweise erkunden sie aber neugierig ihr 220 Quadratmeter großes Außengehege, das mit Baumstämmen und Felsen zum Klettern und Verstecken einlädt. Besucher, die die Leoparden nicht direkt entdecken, können sie über einen Monitor vor der Anlage beobachten.
Darum geht es jetzt
Die Geburt der drei Jungtiere ist für den Tierpark auch aus Artenschutzgründen von Bedeutung. Hagenbeck beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP), das die Zucht bedrohter Tierarten koordiniert, um langfristig gesunde und genetisch vielfältige Populationen zu erhalten, wie Zootierarzt Dr. Michael Flügger gegenüber hamburg.t-online.de erklärte.