Der Zweitligist SpVgg Greuther Fürth soll ab der kommenden Saison wieder als SpVgg Fürth antreten. Die Mitglieder stimmten in einer außerordentlichen Versammlung mit großer Mehrheit für die Namensänderung. Vereinspräsident Volker Heißmann kündigte die Umsetzung an, betonte aber auch den Respekt vor der bisherigen Vereinsgeschichte.
Klare Mehrheit für Namensrückkehr
In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Sonntag stimmten 88,3 Prozent der gültigen Stimmen dafür, dass der Verein ab der Saison 2026/27 wieder den historischen Namen SpVgg Fürth tragen soll.
"Unsere Mitglieder haben für ein eindeutiges Ergebnis gesorgt", erklärte Fürths Präsident Volker Heißmann. "Das Präsidium wird nun die notwendigen Schritte vorbereiten, um die Rückbenennung zum Saisonwechsel möglichst umfassend umzusetzen", fügte er hinzu.
Vereinsgeschichte bleibt präsent
Trotz der geplanten Namensänderung will der Verein die Ära als SpVgg Greuther Fürth bis zum Saisonende 2026/27 angemessen würdigen. Die Verdienste des 1996 beigetretenen TSV Vestenbergsgreuth sollen weiterhin Teil der Vereinsidentität bleiben.
"Wir wissen, wie sehr die Namensfrage unsere Mitglieder bewegt. Für viele ist die heutige Entscheidung ein besonderer Moment, für andere ist sie der Verlust eines Namens, der ihnen etwas bedeutet hat", sagte Heißmann. Die Entscheidung markiere ein neues Kapitel, das mit Respekt vor der Vergangenheit gestaltet werden solle. "Die heutige Entscheidung markiert nun ein neues Kapitel in der Geschichte unserer Spielvereinigung. Mit etwas Abstand zum heutigen Tag wollen wir dieses Kapitel gemeinsam gestalten – mit Respekt vor unserer Geschichte und mit Vertrauen in unsere gemeinsame Zukunft".