Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal 2026 weiter gewachsen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Während die Konsumausgaben leicht zulegten, gingen Investitionen und Exporte zurück.
Konsum stützt Wirtschaft, Investitionen bremsen
Das Statistische Bundesamt (Destatis) meldete am Freitag eine leichte Zunahme der privaten und staatlichen Konsumausgaben im dritten Quartal 2026. Preis-, saison- und kalenderbereinigt entwickelten sich diese gegenüber dem Vorquartal positiv. Demgegenüber standen rückläufige Investitionen, wie vorläufige Daten zeigen.
Die Exporte, die in der ersten Jahreshälfte 2026 noch stark gestiegen waren, verloren im dritten Quartal an Dynamik. Dies dämpfte das gesamtwirtschaftliche Wachstum.
Vorjahresvergleich zeigt moderaten Anstieg
Im Vergleich zum dritten Quartal 2025 lag das preisbereinigte BIP um 1,3 Prozent höher. Nach zusätzlicher Kalenderbereinigung betrug der Anstieg 1,2 Prozent. Damit setzte sich das Wachstum fort, wenn auch in abgeschwächter Form.
Bereits in der ersten Jahreshälfte 2026 war das BIP gestiegen, sodass die deutsche Wirtschaft trotz der aktuellen Verlangsamung auf einem Wachstumspfad bleibt.