Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), hat europäische Partner aufgefordert, die Ukraine mit zusätzlichen Patriot-Raketenabwehrsystemen zu unterstützen. Die geplante Hilfe vor dem Winter solle auch die Luftverteidigung des Landes stärken. Eine souveräne Ukraine liege im Sicherheitsinteresse Deutschlands, betonte Röwekamp.
Humanitäre und militärische Unterstützung gefordert
Thomas Röwekamp (CDU) hat den Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj als wichtiges Signal für die Solidarität mit der Ukraine gewertet. In einem Gespräch mit der “Rheinischen Post” betonte der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Deutschland stehe fest an der Seite des Landes. Die zugesagte humanitäre Hilfe vor dem Winter sei angesichts der anhaltenden Zerstörungen durch russische Angriffe eine notwendige Unterstützung für die Bevölkerung.
Röwekamp forderte darüber hinaus eine verstärkte Lieferung von Abwehrsystemen, insbesondere Patriot-Raketen. Europa und befreundete Partner müssten im Rahmen eines Ringtauschs schnell handeln, um die Luftverteidigung der Ukraine zu stärken. Die militärische Unterstützung sei kein einseitiger Akt, sondern diene auch der eigenen Sicherheit.
Finanzhilfen als Beitrag zur europäischen Sicherheit
Die für 2027 geplante finanzielle Unterstützung der Ukraine bezeichnete Röwekamp nicht als reine Hilfeleistung. Vielmehr helfe sie, künftige russische Aggressionen gegen Freiheit und Demokratie in Europa abzuwehren. Die Aussage unterstreicht die strategische Bedeutung der Ukraine für die Sicherheit Deutschlands.
Eine souveräne Ukraine liege im unmittelbaren Interesse der eigenen Verteidigung, erklärte der CDU-Politiker. Die Forderung nach mehr Patriot-Systemen sei Teil dieser langfristigen Sicherheitsstrategie.