Bus stürzt nach Kollision 20 Meter in die Tiefe – Rettungskräfte im Großeinsatz
Ein schwerer Busunfall hat sich am späten Nachmittag in der Nähe von Barcelona ereignet. Dabei wurden nach Angaben des medizinischen Notfalldienstes der Region Katalonien (SEM) mehr als 80 Menschen verletzt, sieben davon schwer und 18 mittelschwer. Die Schwerverletzten wurden in Krankenhäuser gebracht, wie der Spiegel und n-tv berichten. Der Bus war auf der Landstraße BV-5114 unweit der Gemeinde Fogars de Montclús unterwegs, als er von der Straße abkam und eine rund 20 Meter tiefe Böschung hinunterstürzte. Die bergige Region des Naturparks Montseny in der Provinz Barcelona ist für ihre anspruchsvollen Straßen bekannt.
Unfallhergang bleibt rätselhaft
Die Unfallursache ist noch unklar. Während der SEM zunächst von einer Kollision zwischen einem Auto und dem Bus berichtete, wird nun geprüft, ob tatsächlich ein Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug stattfand, wie das Portal ElCaso.cat mitteilt. Der Sender RTVE bestätigte ebenfalls, dass der Bus nach einer Kollision mit einem Pkw die Böschung hinabstürzte. Die Polizei untersucht den genauen Hergang.
Rettungskräfte retten Verletzte nach Busunfall
Rettungskräfte waren schnell vor Ort, um die Verletzten zu versorgen. Die lokale Feuerwehr entsandte Medienberichten zufolge 20 Einsatzteams in die Region, unterstützt von zwei Helikoptern. Der Zivilschutz und das Rote Kreuz richteten eine Notunterkunft ein, in der Betroffene medizinisch versorgt werden konnten. Kataloniens Regionalpräsident Salvador Illa äußerte sich besorgt über die Lage und dankte den Rettungsdiensten für ihren Einsatz. Auch die Innenministerin der Region Katalonien, Núria Parlon, lobte die Arbeit der Einsatzkräfte und wünschte den Verletzten eine gute Genesung.