In Hirschaid brennt ein Linienbus aus – alle Insassen kommen unverletzt davon.
In Hirschaid im oberfränkischen Landkreis Bamberg ist am Freitagmorgen ein mit Schülern besetzter Linienbus in Vollbrand geraten. Wie die Polizei mitteilte, bemerkt der 64-jährige Busfahrer gegen 7.20 Uhr Rauchgeruch im hinteren Bereich des Fahrzeugs, nachdem Schüler ihn darauf aufmerksam gemacht hatten. Er stoppte den Bus sofort, sodass alle Insassen das Fahrzeug unverletzt verlassen konnten. Die Feuerwehr wurde kurz nach 7.30 Uhr alarmiert, wie Kreisbrandmeister Tobias Dütsch gegenüber der dpa erklärte. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand der Bus bereits vollständig in Flammen. Nach etwa 45 Minuten war das Feuer gelöscht, der Schaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.
Polizei korrigiert Zahl der betroffenen Schüler
Die Zahl der betroffenen Schüler wurde zunächst unterschiedlich angegeben. Während erste Meldungen von 35 Kindern sprachen, korrigierte die Polizei später die Zahl auf 31 Grund- und Mittelschüler, wie sowohl die Süddeutsche Zeitung als auch inFranken.de berichten. Die Kinder wurden an einer Sammelstelle vom Rettungsdienst untersucht und anschließend mit einem Ersatzbus zur Schule gebracht. Ein Krisenteam der Schule kümmerte sich um die Betreuung der betroffenen Schüler.
Brand gefährdet Bahnstromleitung und Wasserschutzgebiet
Laut inFranken.de hatte der Brand auch Auswirkungen auf die Umgebung: Eine darüber verlaufende Stromleitung der Deutschen Bahn wurde durch die Hitze in Mitleidenschaft gezogen und musste inspiziert werden. Zudem wurde das Umwelt- und Wasserwirtschaftsamt hinzugezogen, da der Brandort an ein Wasserschutzgebiet grenzt. Die Beamten prüften mögliche Auswirkungen des Löschwassers auf das Erdreich.
Brandursache bleibt vorerst unklar
Die Brandursache ist bisher unklar und wird von der Polizei ermittelt. Weder die Schüler noch der Busfahrer wurden bei dem Vorfall verletzt. RTL berichtet, dass der Bus nach dem Löschen vollständig ausgebrannt war und abtransportiert werden musste.