Der preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Juli 2026 kalender- und saisonbereinigt um 9,2 Prozent gegenüber dem Vormonat eingebrochen. Betroffen sind sowohl der Hochbau als auch der Tiefbau, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
Rückgang in allen Bau-Sparten
Im Hochbau verringerte sich der Auftragseingang um 8,4 Prozent, im Tiefbau sogar um 10,0 Prozent. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich (Mai bis Juli 2026) lag der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang jedoch 2,7 Prozent über dem Vorquartal. Dabei sank der Hochbau um 2,7 Prozent, während der Tiefbau um 7,6 Prozent zulegte.
Vorjahresvergleich und Umsatzentwicklung
Gegenüber Juli 2025 fiel der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um 1,9 Prozent. Im Hochbau waren es 1,5 Prozent, im Tiefbau 2,2 Prozent. Der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang lag 2,7 Prozent über dem Vorjahreswert.
Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe stieg im Juli 2026 um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Der nominale Umsatz erhöhte sich sogar um 9,4 Prozent auf 12,1 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wuchs um 1,5 Prozent auf rund 545.000 Personen. Alle Angaben beziehen sich auf Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten.