Technischer Defekt löste Alarm an Oberschule aus – keine Gefahr
An der Oberschule am Goldbach in Langwedel (Landkreis Verden) wurde am Dienstagmorgen ein Amokalarm ausgelöst. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an und durchsuchte das Schulgebäude, wie t-online.de berichtet. Nach etwa anderthalb Stunden gab es eine erste vorsichtige Entwarnung: Nach aktuellem Stand bestehe keine Gefahr, so ein Polizeisprecher. Es gebe keine Hinweise auf Verletzte oder Täter in der Schule. Die Einsatzkräfte sicherten das Gelände und überprüften die Räume, was bei solchen Alarmen üblich sei. Auch die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften vor Ort. Für besorgte Eltern wurde eine Sammelstelle eingerichtet, an der sie betreut und informiert wurden.
Technischer Defekt löste Schulalarm aus
Laut NDR und Tagesschau lag die Ursache für den Alarm in einem technischen Defekt. Die Polizei schließe aus, dass der Knopf vorsätzlich betätigt oder manipuliert wurde. Zeitweise war das Schulgebäude abgeriegelt und durchsucht worden, ohne dass Hinweise auf eine konkrete Gefahr gefunden wurden. Die Oberschule am Goldbach ist eine teilgebundene Ganztagsschule mit rund 500 Schülerinnen und Schülern sowie etwa 70 Mitarbeitenden. Sie wurde 1968 gegründet und bietet Unterricht für die Klassen 5 bis 10 an.
Polizei bestätigt: Keine Gefahr in der Schule
Nach Abschluss der Überprüfungen konnte die Polizei Entwarnung geben. Wie die Zeit unter Berufung auf einen Polizeisprecher meldet, wurden keine Hinweise auf einen Amok- oder Bedrohungssachverhalt festgestellt. Zu keinem Zeitpunkt habe eine Gefahr für Personen in der Schule oder auf dem Schulgelände bestanden. Der Unterricht wurde vorzeitig beendet, und die Eltern konnten ihre Kinder mit nach Hause nehmen. Die Ermittler gehen weiterhin von einem technischen Defekt als Auslöser aus.