Die Deutsche Bahn will trotz einer Rekordzahl an Baustellen die Pünktlichkeit im Fernverkehr im laufenden Jahr deutlich verbessern. DB-InfraGo-Chef Philipp Nagl peilt eine Pünktlichkeitsquote von 60 Prozent an, nachdem der Wert zuletzt häufig nur bei rund 50 Prozent lag. Der Bahn-Manager verbindet damit auch die Hoffnung, die Basis für weitere Verbesserungen in den kommenden Jahren zu schaffen.
Ziel: Pünktlichkeitsquote von 60 Prozent
Philipp Nagl, Chef der Infrastruktursparte DB InfraGo, kündigte an, dass die Pünktlichkeitsquote im Fernverkehr in diesem Jahr auf 60 Prozent steigen soll. Zuletzt hatte der Wert nach Angaben der Bahn oft nur bei rund 50 Prozent gelegen.
In einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ betonte Nagl, dass Fahrgäste an vielen Stellen bereits Verbesserungen wahrnähmen. „Die Fahrgäste spüren überall dort, wo wir viel gebaut haben, dass es besser geworden ist“, sagte Nagl der „Bild am Sonntag“. Zugleich formulierte er eine klare Zielmarke für das laufende Jahr: „Mein Ziel ist es, dass wir in diesem Jahr nicht weiter unter die Pünktlichkeitsquote von 60 Prozent rutschen. 2026 gilt es, die Pünktlichkeit zu stabilisieren und damit den Grundstein für spürbare Verbesserungen in den kommenden Jahren zu legen.“
Mehr Baustellen auf dem Schienennetz
Der Bahn-Manager räumte ein, dass die angestrebten Verbesserungen Zeit benötigen. „Das geht auf dem Schienennetz nicht über Nacht“, sagte Nagl. Nach Angaben der Bahn sind für das Jahr 2026 bundesweit rund 26.000 Baustellen geplant, etwa 2.000 mehr als im Vorjahr.
Großprojekt zwischen Berlin und Hamburg
Nagl stellte zudem den termingerechten Abschluss eines wichtigen Großprojekts in Aussicht. Die zentrale Achse zwischen Berlin und Hamburg solle nach seinen Angaben wie geplant Ende April 2026 fertiggestellt werden.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .