Die CDU hat im vergangenen Jahr mit Abstand die meisten Großspenden über 35.000 Euro erhalten. Laut einer von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) veröffentlichten Bundestagsdrucksache gingen zwischen September und November 13 meldepflichtige Großspenden an die Partei, insgesamt 1.565.000 Euro. Andere Parteien wie Grüne, CSU, FDP, Volt Deutschland, der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) erhielten im gleichen Zeitraum deutlich geringere Summen.
CDU erhält höchste Summe an Großspenden
Laut der Bundestagsdrucksache, die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) veröffentlicht hat, lagen die Christdemokraten bei den Großspenden über 35.000 Euro mit Abstand vorn. Von September bis November letzten Jahres bekam die CDU demnach 13 meldepflichtige Spenden in Höhe von insgesamt 1.565.000 Euro.
Unter den CDU-Großspenden befand sich mit 500.000 Euro die größte Einzelspende von E-Commerce-Unternehmer Stephan Schambach (Intershop-Stiftung) aus Jena. Weitere 200.000 Euro kamen von der Neoshare-Holding aus München und 180.000 Euro von der Deutschen Vermögensberatung aus Frankfurt am Main. Jeweils 100.000 Euro spendeten ein Dürener Unternehmer und ein Unternehmen aus Hamburg, 95.000 Euro kamen vom Verband der Metall- und Elektroindustrie NRW.
Weitere Großspenden an andere Parteien
Deutlich dahinter liegen bei der Gesamtsumme die Grünen, die insgesamt 150.000 Euro erhielten. Diese Summe kam laut Bundestagsdrucksache von einer Beteiligungsgesellschaft aus Hessen und einem Solar-Unternehmer aus Bonn.
Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW), die Partei der dänischen und friesischen Minderheit in Deutschland, bekam rund 138.000 Euro vom Kulturministerium aus Kopenhagen. An die CSU gingen 136.000 Euro, darunter 100.000 Euro ebenfalls von der Deutschen Vermögensberatung und der Rest von einem Windkraft-Unternehmer aus Bayern.
Volt Deutschland erhielt laut der von Julia Klöckner veröffentlichten Bundestagsdrucksache 100.000 Euro von Rapper Alo Thadeus, der auch in der Vergangenheit schon erhebliche Summen an die Partei gespendet hatte. Der Verband der Metall- und Elektro-Industrie NRW bedachte neben der CDU auch die FDP mit 50.000 Euro. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) bekam noch einmal rund 35.000 Euro von einem Dauerspender aus Mecklenburg-Vorpommern.
Transparenzpflicht für Großspenden
Nach dem Parteiengesetz müssen Spenden, die im Einzelfall 35.000 Euro übersteigen, der Bundestagspräsidentin unverzüglich angezeigt und von dieser als Bundestagsdrucksache veröffentlicht werden. Die vorliegenden Angaben stammen aus einer solchen Bundestagsdrucksache, die von Julia Klöckner (CDU) veröffentlicht wurde.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .