# Wüst besucht Auschwitz: Zeichen gegen Antisemitismus Datum: 21.05.2026 04:17 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/wuest-besucht-auschwitz-zeichen-gegen-antisemitismus-714553/ --- NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst besucht erstmals Auschwitz, um ein Zeichen zu setzen. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat am Mittwoch erstmals das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau besucht. Der Besuch steht im Zeichen des Kampfes gegen Antisemitismus und für eine starke Erinnerungskultur. Wüst zeigte sich tief bewegt von den Eindrücken des historischen Ortes, wie RTL berichtet. Auschwitz-Birkenau, wo mindestens 1,1 Millionen Menschen ermordet wurden, ist ein Symbol für den Holocaust und die Grausamkeiten des Nationalsozialismus. ## Wüst bewegt an der Todesmauer in Auschwitz Während des Rundgangs wirkte Wüst sichtlich betroffen, besonders an der sogenannten Todesmauer, wo tausende Häftlinge erschossen wurden. Auch Mitglieder der Presse-Delegation beschrieben die Eindrücke als beklemmend und bedrückend. Der Besuch unterstreicht die Bedeutung der Erinnerungskultur und der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Der Stern berichtet, dass Wüst im Anschluss die Internationale Jugendbegegnungsstätte Oswiecim besuchte, die seit Jahrzehnten zur deutsch-polnischen Verständigung beiträgt. ### NRW stärkt Erinnerungskultur mit Schulpflicht Der Kampf gegen Antisemitismus ist für Wüst ein wichtiges Anliegen, das sich auch in politischen Maßnahmen widerspiegelt. So sollen etwa Schülerinnen und Schüler in NRW einmal in ihrer Schulzeit eine Gedenkstätte besuchen. Der WDR berichtet, dass allein im vergangenen Schuljahr rund 19.000 Jugendliche aus NRW an Gedenkstättenfahrten teilgenommen haben. Diese Initiativen zeigen, wie wichtig die Auseinandersetzung mit der Geschichte für die heutige Gesellschaft ist. ### Die zentralen Punkte im Überblick Die Sekundarschule Lüdinghausen bereitet beispielsweise Schüler auf eine Gedenkstättenfahrt vor, um das demokratische Verständnis zu stärken. Die Lehrerinnen betonen, dass es wichtig sei, die Geschichte ins Hier und Jetzt zu holen. Wüsts Besuch in Auschwitz ist somit Teil eines größeren Engagements für Erinnerungskultur und gegen Antisemitismus in Nordrhein-Westfalen. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück