# Witkoff vermittelt zwischen Selenskyj und Putin Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-10-21T12:17:12+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-10-21T12:17:16+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/witkoff-vermittelt-zwischen-selenskyj-und-putin-768879/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- US-Gesandter reist nach St. Petersburg, um Friedensvorschläge vorzulegen Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat nach Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Oslo seine Reise nach Russland fortgesetzt. Dort soll er am Mittwoch den russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen, wie ein US-Regierungsvertreter mitteilte. Ziel des Treffens sei es, auf den Beratungen in Oslo aufzubauen und einen Weg für direkte Dreiergespräche zwischen Kiew, Moskau und Washington zu ebnen. An den Gesprächen in St. Petersburg wird auch Trumps Schwiegersohn Jared Kushner per Videoschalte teilnehmen, wie die Welt berichtet. ## Selenskyj bringt neue Ideen für Friedensgespräche ein In Oslo hatten zuvor Selenskyj, Witkoff sowie der norwegische Regierungschef Jonas Gahr Støre und der finnische Präsident Alexander Stubb über diplomatische Lösungen für den Ukraine-Krieg beraten. Støre sprach von „guten und konstruktiven Gesprächen“, bei denen Sicherheitsgarantien, territoriale Fragen und Sanktionen thematisiert wurden, wie die Tagesschau meldet. Selenskyj betonte, die Ukraine habe „neue Ideen und Vorschläge“ eingebracht, die nun in St. Petersburg weiterverfolgt werden sollen. Er forderte zudem eine Beteiligung Kiews an einem möglichen Gipfeltreffen von Trump, Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping. ### Ukraine warnt vor Dreiergipfel mit Trump und Putin Gespräche über die Zukunft der Ukraine seien „nur akzeptabel, wenn wir am Verhandlungstisch sitzen“, sagte Selenskyj. Putin strebt laut einem US-Zeitungsbericht ein solches Treffen am Rande des APEC-Gipfels im November in China an. Trump hatte sich bereits offen für einen Dreiergipfel gezeigt, wie die Tagesschau berichtet. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha warnte jedoch, ein solches Treffen würde Putin „ermutigen, diesen Krieg fortzusetzen“. Parallel zu den diplomatischen Bemühungen verschärfte Trump den Druck auf Selenskyj. ### Trump fordert Deal Selenskyj – Ukraine fühlt sich im Stich „Wir wollen, dass Selenskyj einen Deal macht“, sagte Trump im Oval Office, wie die Welt zitiert. Die USA hätten der Ukraine „viel gegeben“, aber „absolut nichts zurückbekommen“. Selenskyj kritisierte unterdessen, die USA hätten wichtige Geheimdienstinformationen zurückgehalten und die Lieferung von Luftabwehrwaffen verzögert. Zudem klagte er über eine Drosselung der Satelliten-Kommunikationsdienste Starlink und Starshield. Nach den Gesprächen in Oslo bestätigte Selenskyj jedoch, dass die USA wieder Frühwarnungen über russische Angriffe teilen würden. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück