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Startseite AktuellWird der Multifunktionsplatz im Wissenschaftspark nun verkauft oder nicht?
AktuellOsnabrück

Wird der Multifunktionsplatz im Wissenschaftspark nun verkauft oder nicht?

von Dominik Lapp 29. Januar 2024
von Dominik Lapp 29. Januar 2024
Foto: Pohlmann
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Wie geht es weiter mit dem bunten Platz im Wohn- und Wissenschaftspark auf dem Gelände der ehemaligen Scharnhorstkaserne im Stadtteil Westerberg? Damit hat sich der Stadtentwicklungsausschuss in seiner letzten Sitzung beschäftigt. Wird der so genannte Multifunktionsplatz verkauft und bebaut oder nicht? Das ist noch nicht klar. Eine Entscheidung dazu wurde vertagt.

„Wir tun uns schwer damit, das ursprüngliche Konzept aufzugeben. Vielleicht muss man ja nicht den ganzen Platz vermarkten, sondern nur eine kleinere Fläche plus links und rechts Begrünung“, sagte Heiko Panzer von der Osnabrücker SPD in der Ausschusssitzung. Auch Oliver Hasskamp von der FDP sah es schwierig, den Platz aufzugeben.

Bedarf an hochwertigen Büroflächen?

Zum Hintergrund: Grundlage für die Entwicklung der ehemaligen Scharnhorstkaserne zum Wohn- und Wissenschaftspark war der so genannte „Masterplan Scharnhorstkaserne“ vom Büro KCAP. Teil der städtebaulichen Leitidee war die Schaffung von mehreren öffentlichen Plätzen, die verschiedene Funktionen im Quartierskontext bedienen können sollten. Der Multifunktionsplatz sollte so in erster Linie für Veranstaltungen und andere Nutzungen, die einen steinernen urbanen Platz benötigen, dienen. Am Wochenende sind so auch immer wieder Familien und Kinder mit Fahrrädern, Skateboards, Inlineskates und ferngesteuerten Autos auf dem Platz aktiv. PKW-Parken hingegen sollte lediglich als untergeordnete Nutzung zulässig sein, entspricht aber seit acht Jahren der Hauptnutzung.

Weil alle vermarktbaren Grundstücke im Wissenschaftspark mittlerweile bebaut oder verkauft sind und es in Osnabrück weiteren „Bedarf an hochwertigen Büroflächen“ geben soll, stellt sich dem Stadtentwicklungsausschuss nun die Frage, ob eine bauliche Ergänzung und damit eine Überbauung des Multifunktionsplatzes ein geeignetes Mittel ist, um diesem Bedarf gerecht zu werden.

Multifunktionsplatz Wissenschaftspark Osnabrück

Der Multifunktionsplatz aus der Luft. / Foto: Stadt Osnabrück

Es gibt schon einen Interessenten für den Platz

Einen Interessenten für das Grundstück soll es angeblich bereits gegeben. Falls die Entscheidung für einen Verkauf getroffen wird, würde aber nicht zwangsläufig dieser den Zuschlag erhalten. Stattdessen wolle man laut Stadtbaurat Frank Otte (Grüne) ein übliches Vergabeverfahren einleiten. Obwohl er sich nicht ausdrücklich für einen Grundstücksverkauf aussprach, äußerte er Bedenken darüber, ob dort eine angemessene Aufenthaltsqualität entstehen könnte.

Zählen für CDU-Mann Kaulbach nicht die Anwohner, sondern nur Geld?

Florian Kaulbach von der CDU äußerte, einem Verkauf des Multifunktionsplatzes äußerst positiv gegenüberzustehen, selbst wenn die Stadt dann Fördergelder in Höhe von rund 340.000 Euro zurückzahlen müsste. Schließlich würde man durch die Veräußerung des 2.900 Quadratmeter großen Grundstücks genug Geld einnehmen. Die Menschen, die in dem Quartier wohnen, scheinen Kaulbach dabei offensichtlich egal zu sein. Spielende Kinder möchte er von dem bunt bemalten Platz zum 800 Meter entfernten Campus Westerberg verbannen, weil ihm Wirtschaft und Arbeitsplätze womöglich wichtiger sind. „Es gibt ja genug Plätze mit Aufenthaltsqualität auf dem Campus“, so der CDU-Politiker, der nach eigener Aussage regelmäßig im Wissenschaftspark zu Besuch ist und deshalb im Stadtentwicklungsausschuss den Eindruck erweckte, er würde sich dort so gut auskennen, dass er die Situation realistisch beurteilen kann. Was er außerdem sagte: „Es bringt nichts, wenn wir im Wissenschaftspark einen Platz haben, der nicht genutzt wird. Wenn wir dort eine Grünfläche anlegen, fallen dringend benötigte Parkplätze weg. Dann lieber eine Bebauung, um hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen.“ Ähnlich wie sein SPD-Kollege Heiko Panzer sieht auch er die Möglichkeit einer Bebauung in Kombination mit einer kleineren Grünfläche. Das Parkplatzproblem sei damit aber immer noch nicht gelöst.

ICO, Wissenschaftspark, Multifunktionsplatz

Autoposer nutzen den Platz zum Driften und zerstören dadurch die Oberfläche. / Foto: Pohlmann

Null Engagement seitens der Stadt, den Platz zu beleben?

„Wir wollten mit dem Platz ursprünglich eine Fläche für Anwohner und Gewerbe schaffen, wo sich die Menschen aufhalten können“, so Stadtbaurat Otte. Im Nachhinein ist es der Stadt aber acht Jahre lang nicht gelungen, den Platz seiner eigentlichen Bedeutung zuzuführen, weil es geduldet wurde, dass er als Parkplatz und Rennstrecke der Autoposer-Szene zweckentfremdet wurde. Ein Anwohner berichtete unserer Redaktion dazu: „In all den Jahren wurde der Platz nur ein einziges Mal für eine Veranstaltung genutzt, als letztes Jahr eine Firma aus dem Wissenschaftspark ein großes Festzelt für eine interne Feier aufgestellt hat. Aber davon hatten wir Anwohner natürlich nichts. Ansonsten hat hier nie etwas stattgefunden, weil es von der Stadt offenbar gar nicht gewollt war.“

Grünen-Politikerin spricht sich für den Platz und die Anwohner aus

Christiane Balks-Lehmann von den Grünen sprach sich dafür aus, eine Umfrage unter Anwohnern zu machen, um herauszufinden, was sie sich wünschen. „Die Leute nutzen so einen Platz nun mal nicht, wenn dort Autos parken“, so Balks-Lehmann. Sie wolle die Autos verbannen, damit dort Kinder gefahrenfrei spielen, Roller oder Fahrrad fahren können. Ähnlich sieht es der Anwohner: „Die Stadt hätte schon vor Jahren an den beiden Zufahrten zum Multifunktionsplatz Schranken installieren können. Andererseits muss man aber auch feststellen, dass Stellplätze im Wohn- und Wissenschaftspark wirklich Mangelware sind.“ Stadtbaurat Otte bewertet das anders: „Alle Unternehmen mussten die erforderliche Anzahl von Stellplätzen nachweisen“, hielt er in der Ausschusssitzung fest.

Falschparker auf dem Gehweg und im Eingang zum Entrée-Platz im Wissenschaftspark. / Foto: Dominik Lapp

Falschparker auf dem Gehweg und im Eingang zum Entrée-Platz im Wissenschaftspark. / Foto: Dominik Lapp

Realität sieht anders aus

Die Realität sieht jedoch anders aus. Nachdem sich im vergangenen Jahr weitere Unternehmen und die Hochschule angesiedelt haben, steuern täglich noch mehr Autos den Wissenschaftspark an, ohne dass mehr öffentliche Stellplätze geschaffen wurden. Deshalb wird inzwischen regelmäßig auf den Gehwegen sowie innerhalb einer Grünanlage – dem so genannten Entrée-Platz, der eigentlich zur Erholung dienen soll – geparkt. Und künftig dürften noch mehr Angestellte auf der Suche nach einem Parkplatz sein, wenn sich weitere Unternehmen ansiedeln und beispielsweise die zu den NOZ Medien gehörende GROW-Group ihr Gebäude mit 500 Arbeitsplätzen eröffnet. Der Bus ist schließlich keine Alternative: Schon seit drei Jahren steuern die Stadtwerke Osnabrück mit ihrer Linie 16 die Endhaltestelle Wissenschaftspark und die davor liegende Haltestelle Nelson-Mandela-Platz gar nicht mehr an, weil die Streckenführung geändert wurde – übrigens kurz nachdem man beide Haltestellen noch umgebaut hatte. Wie es nun weitergeht im Wohn- und Wissenschaftspark, ist ungewiss. Die Entscheidung wurde vertagt.

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Dominik Lapp

Dominik Lapp ist seit 2023 Redaktionsleiter der HASEPOST. Der ausgebildete Journalist und Verlagskaufmann mit Zusatzqualifikation als Medienberater, Social-Media- und Eventmanager war zuvor unter anderem als freier Reporter für die Osnabrücker Nachrichten, die Neue Osnabrücker Zeitung und das Meller Kreisblatt sowie als Redakteur beim Stadtmagazin The New Insider und als freier Autor für verschiedene Kultur-Fachmagazine tätig. Seine größte Leidenschaft gilt dem Theater, insbesondere dem Musical und der Oper, worüber er auch regelmäßig auf kulturfeder.de berichtet.

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