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Startseite AktuellWir testen: „Wie Elektroauto“ ist Osnabrück?
AktuellArchivOsnabrück

Wir testen: „Wie Elektroauto“ ist Osnabrück?

von Heiko Pohlmann 6. Juni 2017
von Heiko Pohlmann 6. Juni 2017
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Um es gleich vorweg zu schreiben, die Headline ist sicher „gestolpert“, aber wie sonst wollen wir erklären, warum die HASEPOST als überwiegend lokal berichtendes Medium jetzt auch Autos testet?

Hintergrund dieses ersten Autotests der HASEPOST sind die im vergangenen Jahr von der Stadtverwaltung auf den Weg gebrachten Maßnahmen um E-Mobilität in der Hasestadt attraktiver zu machen. Nüchtern betrachtet bestehen diese Maßnahmen allerdings nur aus Erleichterungen beim Parken (dazu später mehr); eine Erlaubnis für die auch „Umweltspuren“ genannten Busspuren ist Autos mit der „E“-Kennzeichnung auf dem Nummernschild allerdings weiterhin verwehrt.

In den kommenden Tagen werden wir uns aber noch mit anderen Aspekten auseinandersetzen, zum Beispiel den Angeboten der Stadtwerke und der OPG für Fahrer von E-Autos.

Tesla leiht uns das Spitzenmodell für eine Woche

Bei strömendem Regen, an einem sonst milden Sommertag, konnte ich am Dienstagvormittag den Tesla vom Typ „Model S P100D“ im Düsseldorfer Tesla-Showroom in Empfang nehmen. Mit einer Reichweite von über 500 Kilometern und einer Leistung von über 700 PS (auch dazu später mehr) das aktuelle Spitzenmodell des kalifornischen Herstellers.
Zur Abholung ging es auch rein elektrisch: Erst mit der Bahn (pünktlich!) und weiter mit dem Mini-Segway der Redaktion durch die Düsseldorfer Innenstadt an die noble Königsallee.

Ninebot Mini @Supercharger

Mit dem Redaktions-Mini-Segway ging es bereits elektrisch vom Düsseldorfer Hbf zu Tesla an der Kö. Aufladen am „Supercharger“ (im Hintergrund) geht damit leider nicht.

Selbstversuch: Das Auto übernimmt das Steuer

Nach einer kurzen Einweisung, bei der vor allem der das Fahrzeugcockpit beherrschende riesige Flachbildschirm im Mittelpunkt stand, ging es schon los auf die Autobahn.
Eine der wichtigsten Informationen der Einweisung war der Hinweis auf ein „graues“ Lenkradsymbol im kleineren Display hinter dem Lenkrad. Dahinter verbirgt sich die viel diskutierte und auch kritisierte „Auto-Pilot“-Funktion. Tatsächlich – nachdem sich der die Assistenzsysteme beeinflussende Starkregen verzogen hatte – bot der rote Tesla seinem Fahrer auch schnell an die Kontrolle zumindest weitestgehend zu übernehmen.

Falls potentiell kritische Situationen drohen, zum Beispiel das Überholen einer LKW-Kolonne, wird der Fahrer aufgefordert wieder die Hände ans Volant zu legen. Sofern dringend notwendig, etwa wenn die Fahrbahnmarkierung undeutlich wird, geschieht das auch mit akustischem Nachdruck.
Wo es möglich war, irgendwo zwischen Bochum und Münster, habe ich gerne die Kontrolle dem Bordcomputer überlassen. Erstaunlich wie schnell man sich daran gewöhnt zwei Tonnen Auto – und die bisher geleisteten Einzahlungen in die Lebensversicherung – in die virtuellen Hände einer CPU zu legen.

Elektro kann auch eine Menge Spass machen

Marken wie Bentley und Rolls Royce prägten einst die Aussage, dass in ihren Fahrzeugen „ausreichend“ Leistung zur Verfügung stehen würde.
Auch auf den Luxuswagen aus der Neuen Welt trifft dies zu. Natürlich habe ich mich – ohne mich dabei auf den Autopilot zu verlassen – auch an die 250 km/h Höchstgeschwindigkeit herangetastet. Faszinierend hierbei ist eigentlich nicht die Geschwindigkeit, die inzwischen auch bessere Vertreterkombis erreichen, sondern die unaufgeregte und gleichzeitig vehemente Art, wie dieses Auto seine Höchstgeschwindigkeit erreicht.
Der Spassfaktor, den ein Heckmotor beim Porsche oder die Traktion eines Quattro-Antriebs verspricht, habe ich keinen Moment vermisst.
Begleitet wird der vehemente Vortrieb einzig von Abroll- und Windgeräuschen. Allrad wie beim Audi oder einen Motor an der Hinterachse hat der Tesla ohnehin (und auch noch einen an der Vorderachse). Wer braucht da noch Porsche, Audi oder einen anderen Benzinverbrenner gleicher Preisklasse?

Tesla bei Taste Kitchen in Osnabrück

Nicht nur zum Frühstück gibt es hier Strom für Gäste-Autos gratis.

Bordcomputer hat es nicht nötig betont optimistisch zu sein

390 Kilometer versprach der nicht ganz voll geladene Akku bei der Abfahrt in Düsseldorf, trotz flotter Fahrweise waren noch 180 Kilometer Restreichweite beim ersten „Tankstopp“ an der Autobahnabfahrt Hasbergen/Gaste vorhanden. Somit lag die auf durchschnittlicher Fahrweise basierende Prognose nur 20km „daneben“. Eine akzeptable Abweichung, bedenkt man die zeitweisen Höchstgeschwindigkeits-Etappen.
Die Mär von den für deutsche Autobahnen zu schwachen Akkus und den viel zu optimistischen Bordcomputern stimmt zumindest bei diesem E-Mobil nicht.

Nachtanken gab´s zum Burger dazu

Der Zwischenhalt im Restaurant Taste Kitchen (vis a vis IKEA in Hellern) drängte sich bei der Betrachtung der von Google zugelieferten Fahrzeugnavigation auf. Neben den hauseigenen Supercharger-Schnellladesäulen (die von Osnabrück aus nächste ist am Autohof Lohne an der A1) sind auch kleinere Ladesäulen verzeichnet, die zum Beispiel von Restaurants und Hotels ihren Gästen und teils auch Durchreisenden zur Verfügung gestellt werden.
Die Bedienung der Restaurant-Ladesäule ist – wie bei allen Tesla-Ladesäulen – denkbar einfach: Keine Karte, kein Einbuchen, keine App – das Aushandeln der notwendigen Daten erfolgt drahtlos zwischen Auto und Ladesäule. Die Kosten für den Strom übernimmt der „Gastgeber“. An den Tesla-Superchargern geht bei den bis vor kurzem produzierten Fahrzeugen (auch wenn sie gebraucht gekauft werden) auf den Hersteller, alle aktuellen Kunden bekommen Jahr für Jahr 400 Kilowattstunden mobile Energie geschenkt, alles darüber hinaus wird variabel zum „Tageskurs“ der 100% aus erneuerbaren Quellen gewonnen Energie abgerechnet.

Taste Kitchen

Auftanken: Bei Taste Kitchen nicht nur für´s E-Mobil sondern auch für den Fahrer.

Nicht nur der kostenfreie Strom konnte überzeugen

Auch wenn dies der Auftakt zu einem Fahrzeugtest ist, ein wenig zum kulinarischen Angebot von Taste Kitchen: Der am Dienstag als Mittagsangebot für überaus preisgünstige 6,90 erhältliche „Queen’s Burger“ konnte mit wirklich saftigem Rindfleisch überzeugen, das garantiert keine Tiefkühltruhe von innen gesehen hat. Das Patty war auch nicht tot-gebraten, wie bei manch einem innerstädtischen Burgerbrater, der dafür mindestens ein Drittel mehr verlangt hätte. Der Burger konnte zusätzlich mit Schinken, Käse und Spiegelei punkten. Die als „England-Fries“ bezeichneten Pommes glänzten mit einer hervorragenden Note von Olivenöl und waren mit einer leckeren Gewürzmischung verfeinert.

Die gut halbstündige Ladepause verlängerte die Reichweite des Teslas um 80 Kilometer. Wie die an der Autobahn verteilten „Supercharger“ funktionieren und ob so auch Langstrecken möglich sind, werden wir noch gesondert testen.

HP


Über Facebook haben wir Leser gebeten sich für einen gemeinsamen Fahrzeugtest zu melden. Die Resonanz war gewaltig, wir werden heute Abend zwei Leser auswählen und per PN kontaktieren.
Wer nicht ausgewählt wurde oder uns einfach so mit dem roten Tesla (Münchner Kennzeichen) in Osnabrück sieht, spricht und (Heiko Pohlmann oder Bianka Specker) einfach an. Wenn wir es nicht eilig haben, nehmen wir uns gerne die Zeit, dass Ihr den Wagen näher inspizieren könnt.

Das Kleingedruckte: Der Autotest wurde von Tesla Deutschland durch eine Leihstellung und Übernahme der Fahrtkosten für die Abholung unterstützt – sonst nichts. Der Burger wurde vom Fahrer selbst bezahlt und vertilgt 😉

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Heiko Pohlmann

Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2014, basierend auf dem unter dem Titel "I-love-OS" seit 2011 erschienenen Tumbler-Blog. Die Ursprungsidee reicht auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11

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