# Wildberger warnt vor Risiken autonomer KI Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-09-29T13:32:05+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-09-29T13:32:09+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/wildberger-warnt-vor-risiken-autonomer-ki-761249/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) sieht eine Zunahme von Vorfällen, bei denen sich KI-Systeme selbstständig machen. Er fordert von Unternehmen mehr Sicherheit und betont die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit. ## Forderung nach mehr Sicherheit "Was jetzt passiert in den letzten zwei Monaten, ist, dass immer mehr Vorfälle passieren, wo KI sich selbstständig macht, sogenannte Agenten, und Dinge tun, die sie nicht tun sollten", sagte Wildberger am Dienstag den Sendern RTL und ntv. Die Risiken müssten "sehr, sehr ernst" genommen werden. "Die Welt ist jetzt nicht ein Testgebiet für Produkte. Die Produkte müssen vorher so sicher sein, dass das nicht passiert." ### Unternehmen in der Pflicht Wildberger sieht vor allem die Unternehmen gefordert, ihre Energie stärker darauf zu verwenden, die Sicherheit ihrer Systeme zu verbessern. "Jetzt sind erst mal die Unternehmen gefragt, (…) dass die Produkte sicher sind." ### KI-Sicherheitsinstitut und internationale Kooperation Als konkrete Maßnahme verwies der Minister auf den Aufbau eines KI-Sicherheitsinstituts in Deutschland: "Wir bauen ein KI-Sicherheitsinstitut in Deutschland gerade auf." Man arbeite dafür mit führenden Forschern im Bereich der KI-Sicherheit zusammen. Für die Regulierung von KI brauche es internationale Kooperation, so Wildberger. "Ganz wichtig auch USA, China und auch Europa" Weil sich KI nicht an Ländergrenzen halte, müsse man mögliche Risikofälle gemeinsam durchspielen, etwa Cyberattacken durch Kriminelle. Staaten könnten sich dabei auch darauf verständigen, "bestimmte Fähigkeiten eben nicht zu entwickeln oder auch nicht zugänglich zu machen". Zugleich gelte für Europa: "Für uns ist es auch ein Risiko, nicht aktiv teilzunehmen. Wir brauchen auch eigene Lösungen." --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück