HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Neustart nach der Krise: DRK in Osnabrück sucht...
Taxi-Streit vor Gericht: WhatsApp-Nachricht bringt Osnabrücker Funkzentrale in...
Reisender mit Heroin im Zug zwischen Bad Bentheim...
Caritas in Niedersachsen nennt AfD-Ziele unvereinbar mit christlichen...
Botanischer Garten der Uni Osnabrück an Wildpflanzenschutz-Projekt beteiligt
Kommentar: Kritisiert die Meinung, nicht den Überbringer
Weitere Vertragsverlängerung beim TV Bissendorf-Holte
Stadt Osnabrück und SWO Netz erneuern Infrastruktur in...
Nach Säureattacke: Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur bis mindestens 11....
Museum Industriekultur Osnabrück öffnet künftig auch dienstags
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite AktuellWie der Osnabrücker Beschluss das Artensterben bei Wildpflanzen aufhalten soll
AktuellOsnabrück

Wie der Osnabrücker Beschluss das Artensterben bei Wildpflanzen aufhalten soll

von PM 9. Januar 2025
von PM 9. Januar 2025
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) / Foto: Pohlmann
11

Mehr als 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Behörden, Naturschutzverbänden und Ehrenamt haben auf der Fachtagung „Botanischer Artenschutz in Kommunikation und Praxis: Potenziale, Perspektiven, Partnerschaften“ des Projekts Wildpflanzenschutz Deutschland (WIPs-De) im Dezember im Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück diskutiert und nach Lösungen gesucht. Sie unterstützen gemeinsam den nun veröffentlichten Osnabrücker Beschluss, die Rahmenbedingungen zu schaffen, um eine Trendwende im Botanischen Artenschutz herbeizuführen und den dramatischen Verlust an biologischer Vielfalt aufzuhalten.

Arnika, Sumpf-Enzian, Knabenkraut und viele andere brauchen Hilfe: Rund ein Drittel der heimischen Wildpflanzen ist gefährdet oder gar vom Aussterben bedroht. Hauptursache ist die seit Jahrzehnten immer intensivere Landnutzung. Die Lage ist dramatisch – ähnlich wie beim Insektensterben. „Wir müssen dringend handeln! Dabei geht es nicht um die Schönheit einzelner Pflanzen“, so Prof. Dr. Sabine Zachgo, Leiterin der AG Botanik und Direktorin des Botanischen Gartens der Universität Osnabrück. „Ihre Bedeutung ist vielmehr essentiell für intakte Ökosysteme und damit für uns Menschen. Pflanzen schaffen mit ihren Produkten aus der Fotosynthese die Grundlage all unseres Lebens auf der Erde und entziehen der Atmosphäre dabei auch noch klimaschädliches CO2.“

Vor mehr als zehn Jahren leitete der Botanische Garten der Universität Osnabrück den Aufbau des nationalen WIPs-De-Netzwerkes und arbeitet gemeinsam mit den Botanischen Gärten aus Berlin, Mainz, Potsdam und Regensburg daran, die genetische Vielfalt der Pflanzenwelt zu erhalten. Überall in Deutschland sammeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Samen bedrohter Wildpflanzen und lagern sie in Saatgutbanken ein. Besonders gefährdete Pflanzen kultivieren sie in ihren Gärten und bringen sie zurück in die Landschaft – alles mit umfangreicher fachlicher Expertise. Diese drei Werkzeuge – die Einlagerung von Samen, die Kultivierung der Pflanzen in Botanischen Gärten und die Wiederansiedlungen in natürlichen Lebensräumen – erweitern klassische Methoden des Naturschutzes, um den Verlust der genetischen Vielfalt aufzuhalten, bevor Arten unwiederbringlich verloren gehen.

Trendwende im Artenschutz nötig

Warum das so wichtig ist, machen die Grünen Schulen der Botanischen Gärten deutlich. Ihre Bildungs- und Öffentlichkeitarbeit öffnet die Augen für die komplexe Vielfalt unserer Natur, weckt Begeisterung und wirbt für eine breite gesellschaftliche Unterstützung. Begreifbar wird dies durch aktivierende Bildungsprogramme, Führungen und Aktionstage.

Doch das alles sei gefährdet, meinen die Expertinnen und Experten: Ende 2025 endet die Förderung für die gemeinsame Arbeit der Botanischen Gärten im Projekt Wildpflanzenschutz Deutschland. „Um das Sterben der Wildpflanzen zu stoppen, braucht es eine Trendwende im botanischen Artenschutz. Die Verabschiedung der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt 2030 am 18. Dezember 2024 mit zentralen Themen und Zielen zum Biodiversitätsschutz durch das Bundeskabinett ist eine positive Entwicklung – die Handlungsfelder mit ihren jeweiligen Zielen müssen jetzt dringend umgesetzt werden“, sagt Prof. Dr. Sabine Zachgo.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
PM

Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.

vorheriger Artikel
Insolvenzen in Deutschland erreichen Höchststand seit 2009
nächster Artikel
Deutsche Politiker kritisieren Georgiens autoritären Kurs scharf

das könnte Sie auch interessieren

Neustart nach der Krise: DRK in Osnabrück sucht...

27. Februar 2026

Taxi-Streit vor Gericht: WhatsApp-Nachricht bringt Osnabrücker Funkzentrale in...

27. Februar 2026

Reisender mit Heroin im Zug zwischen Bad Bentheim...

27. Februar 2026

Caritas in Niedersachsen nennt AfD-Ziele unvereinbar mit christlichen...

27. Februar 2026

Botanischer Garten der Uni Osnabrück an Wildpflanzenschutz-Projekt beteiligt

27. Februar 2026

Kommentar: Kritisiert die Meinung, nicht den Überbringer

26. Februar 2026

Weitere Vertragsverlängerung beim TV Bissendorf-Holte

26. Februar 2026

Stadt Osnabrück und SWO Netz erneuern Infrastruktur in...

26. Februar 2026

Nach Säureattacke: Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur bis mindestens 11....

26. Februar 2026

Museum Industriekultur Osnabrück öffnet künftig auch dienstags

26. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Winter 2025/26 in Deutschland deutlich zu mild und trocken

    27. Februar 2026
  • Bundestagsabgeordnete erhalten 2026 erneut deutliche Diätenerhöhung

    27. Februar 2026
  • Neustart nach der Krise: DRK in Osnabrück sucht den Weg in eine stabile Zukunft

    27. Februar 2026
  • Dax bleibt richtungslos – Rekordjagd trotz Aufwärtstrend vertagt

    27. Februar 2026
  • Champions League: Bayern gegen Atalanta, Leverkusen trifft Arsenal

    27. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3