# Warum Alt-Bundespräsident Wulff das Osnabrücker Lokviertel besucht hat Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-08-26T17:00:43+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-08-26T17:03:03+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/warum-alt-bundespraesident-wulff-das-osnabruecker-lokviertel-besucht-hat-747661/ Kategorie: Aktuell --- Alt-Bundespräsident Christian Wulff hat sich ein Bild vom Stand der Entwicklung des Osnabrücker Lokviertels gemacht. Gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, dem Beiratsvorsitzenden Felix Osterheider und Geschäftsführer Burkhard Bojazian besichtigte er das rund 22 Hektar große ehemalige Bahnbetriebsareal. Im Mittelpunkt standen die bisherigen Fortschritte und die nächsten Schritte auf dem Weg zum neuen Stadtquartier. Zum Auftakt ging es ins Coppenrath Innovation Centre (CIC), das als Initialprojekt für die Entwicklung des Quartiers gilt. Felix Osterheider erläuterte dort die Entstehung des CIC und die Perspektiven für das Lokviertel. Dabei verwies er auf den Anspruch, bei der Entwicklung neue Wege zu gehen – vom sozialen Masterplan bis zum Mobilitätskonzept. „Wir entwickeln hier nicht ausschließlich Gebäude, sondern ein Quartier, das soziale, ökologische und wirtschaftliche Anforderungen von Anfang an zusammendenkt. Dieser Innovationsanspruch zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Planungen“, sagte Osterheider. ### Baustart rückt näher Geschäftsführer Burkhard Bojazian gab anschließend einen Überblick über den aktuellen Stand. Die Kampfmittelräumung ist abgeschlossen. Anfang 2027 sollen die Erschließungsarbeiten für die ersten Baufelder beginnen. Gleichzeitig laufen Gespräche mit den ersten Investoren. Wenn die weiteren Planungen wie vorgesehen umgesetzt werden, sollen die ersten Parzellen im dritten Quartal 2027 baureif sein. „Nach der langjährigen Vorbereitungsphase kommen wir nun in die bauliche Umsetzung. Wenn alles wie geplant läuft, werden im dritten Quartal 2027 die ersten Parzellen baureif sein“, erklärte Bojazian. ### Wulff lobt Entwicklung Christian Wulff zeigte sich angetan von dem Projekt und bezeichnete das Lokviertel als „phantastisches Projekt“. Die Stadt Osnabrück habe es mit Hilfe der Stiftung geschafft, den jahrelangen Stillstand auf dem Gelände zu überwinden. „Das Lokviertel ist ein Glücksfall für Niedersachsen, für die Stadt selbst und die gesamte Region Osnabrück“, betonte der frühere Bundespräsident. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter wertete die Anerkennung als Bestätigung, machte aber zugleich deutlich, dass es nun schneller gehen soll. Vor allem beim dringend benötigten Wohnraum drängt die Stadt auf Fortschritte. „Das Lob von Christian Wulff bestätigt, dass wir mit dem Lokviertel auf dem richtigen Weg sind. Jetzt wollen wir gemeinsam noch schneller vorankommen – insbesondere, um den dringend benötigten Wohnraum zu schaffen“, so Pötter. Zum Abschluss verschaffte sich die Gruppe vom Besucherbalkon am Baucontainer einen Überblick über das Areal. Dort erläuterten die Verantwortlichen die Lage der künftigen Baufelder und die geplante Entwicklung des neuen Stadtquartiers. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück