# Warken prüft weniger Krankenkassen und strengere Größenvorgaben Datum: 26.04.2026 00:10 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/warken-prueft-weniger-krankenkassen-und-strengere-groessenvorgaben-706663/ --- Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat im Zuge ihrer Reformüberlegungen eine Diskussion über die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen und mögliche strengere Vorgaben angestoßen. In einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ sprach sie sich zudem für weitere Prüfungen einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke aus und verteidigte geplante Einschnitte bei Ausgaben der Krankenkassen. ## Debatte über Zahl und Größe der Krankenkassen Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) stellte in dem Interview mit der „Bild am Sonntag“ die Frage nach der Notwendigkeit der derzeitigen Zahl gesetzlicher Krankenkassen. „In der Tat kann man bei den Kassen auch überlegen: Braucht man so viele Kassen?“, sagte sie der „Bild am Sonntag“. In diesem Zusammenhang zeigte sich Warken offen für neue Vorgaben etwa bei der Größe der Kassen. Man sollte sich „sicher mal anschauen, ob es nicht eine Mindestversicherten-Zahl geben müsste für die Krankenkassen“, sagte sie der „Bild am Sonntag“. Dies werde derzeit weiter geprüft: „Das ist eine Frage, die sich jetzt die Kommission nochmal anguckt.“ ### Geplante Einschnitte bei Ausgaben der Kassen Zur Kritik, die Kassen würden zu wenig zu Einsparungen im Gesundheitssystem beitragen, betonte Warken gegenüber der „Bild am Sonntag“ die Verantwortung der Krankenkassen. „Wir haben auch die Krankenkassen in die Pflicht genommen in unserem Vorschlag.“ Sie habe „auch noch mehr gemacht bei den Krankenkassen, als es die Kommission vorgeschlagen hatte“. Konkret verwies Warken laut „Bild am Sonntag“ auf Einschnitte bei den Ausgaben: „Wir begrenzen Verwaltungskosten, wir begrenzen Werbekosten und wir begrenzen auch die Vergütung der Vorstände, der leitenden Angestellten.“ ### Steuer auf zuckerhaltige Getränke weiter offen Beim Thema „Steuer auf zuckerhaltige Getränke“ sieht Warken nach eigenen Worten das letzte Wort noch nicht gesprochen. „Das war ein Vorschlag der Kommission, und als Gesundheitsministerin kann ich es nur unterstützen, wenn Menschen einen gesünderen Lebensstil haben und wenn wir auch den Weg gehen, den andere Länder gegangen sind, zum Beispiel beim Thema Zucker“, sagte die Ministerin der „Bild am Sonntag“. Weiter erklärte sie in der „Bild am Sonntag“: „Ich glaube, das kann ein guter Weg sein, auch in der Prävention. Zum Thema Zucker gibt es innerhalb der Bundesregierung noch Gesprächsbedarf.“ ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück