# Wallenhorst: Ehemann in Untersuchungshaft – Haftrichter sieht Mordverdacht Datum: 13.02.2026 12:44 Kategorie: Aktuell URL: https://hasepost.de/wallenhorst-ehemann-in-untersuchungshaft-haftrichter-sieht-mordverdacht-683391/ --- Nach dem gewaltsamen Tod einer 39-jährigen Frau in Wallenhorst rückt der 45-jährige Ehemann der Verstorbenen immer mehr in den Fokus der Ermittler. Nach der Festnahme des Ehemanns noch am Tattag erließ der Haftrichter am Freitagvormittag Untersuchungshaft wegen des Verdachts des Mordes. Die Tat hatte sich am frühen Donnerstagmorgen im Kiefernweg in Wallenhorst (Landkreis Osnabrück) ereignet. Gegen 6:30 Uhr war der Notruf eingegangen. Die Frau war schwer verletzt in einem Anbau des Wohnhauses in einer ruhigen Wohngegend aufgefunden worden. Trotz umfangreicher Reanimationsmaßnahmen durch Rettungsdienst und Notarzt verstarb sie noch vor Ort. ## Obudktion in Oldenburg bestätigt Gewaltverbrechen Eine noch am selben Tag in Oldenburg durchgeführte Obduktion bestätigte den Verdacht eines Gewaltverbrechens. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde Fremdverschulden eindeutig festgestellt, ein Suizid ausgeschlossen. ## Haftbefehl gegen Ehemann wegen Mordverdacht Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten, wurde der Tatverdächtige am Vormittag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaft wegen des Verdachts des Mordes. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um den 45-jährigen Ehemann der getöteten Frau. Weitere Angaben zu möglichen Tatmotiven oder Hintergründen machten die Ermittlungsbehörden zunächst nicht. Die Ermittlungen dauern weiterhin an. ### Spurensicherung im Kiefernweg in Wallenhorst Bereits am Donnerstag hatten Kriminaltechniker umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort durchgeführt. Auch eine gezielte Absuche nach möglichen Beweismitteln erfolgte. Das genaue Tatgeschehen ist weiterhin Gegenstand intensiver Ermittlungen. Die Behörden betonen, dass zahlreiche Details noch geklärt werden müssen. Aktuell wird nach einem Jogger gesucht, der wichtige Hinweise liefern könnte. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück