# Wadephul fordert von Putin Verhandlungssignal vor G20-Gipfel Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-09-29T14:16:14+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-09-29T14:16:17+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/wadephul-fordert-von-putin-verhandlungssignal-vor-g20-gipfel-761265/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Außenminister warnt vor Hungersnöten durch blockierte Getreideexporte Der deutsche Außenminister Johann Wadephul hat vor den Folgen blockierter Getreideexporte aus der Ukraine und Russland gewarnt. Sollte die Situation anhalten, drohten weltweit Hungersnöte, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Wadephul forderte von Russlands Präsident Wladimir Putin ein klares Zeichen der Verhandlungsbereitschaft vor dem anstehenden G20-Gipfel. Dies sei ein „Lackmustest für Russland“, so der Minister. Die dpa zitiert ihn mit der Aussage, dass die internationale Gemeinschaft auf konkrete Schritte Moskaus warte, um die humanitäre Krise abzuwenden. ## Erstes Treffen Wadephul-Lawrow seit Kriegsbeginn Laut der Berliner Zeitung traf Wadephul kürzlich in New York mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow zusammen. Es war das erste Treffen zwischen Vertretern beider Länder seit Beginn des Ukraine-Kriegs. Die Berliner Zeitung fragt in ihrem Bericht, ob Wadephuls frühere Aussage, Russland werde „immer ein Feind“ bleiben, weiterhin Gültigkeit habe. Eine klare Antwort darauf blieb das Treffen jedoch schuldig. ### Getreideblockade verschärft humanitäre Krise Während die dpa die Forderung nach einem Verhandlungssignal betont, hebt die Berliner Zeitung die symbolische Bedeutung des Treffens hervor. Beide Quellen stimmen darin überein, dass die humanitäre Lage durch die Blockade der Getreideexporte zunehmend kritischer wird. Die genauen Bedingungen für eine mögliche Freigabe der Lieferungen bleiben jedoch unklar. ### Wadephul fordert Russlands Verantwortung für Lösung Wadephul unterstrich, dass die internationale Gemeinschaft nicht länger tatenlos zusehen könne. Die dpa berichtet, dass er die Verantwortung Russlands für die aktuelle Krise betonte. Gleichzeitig sei man bereit, konstruktive Gespräche zu führen, sofern Moskau bereit sei, Schritte in Richtung einer Lösung zu gehen. Die Berliner Zeitung verweist darauf, dass die Gespräche mit Lawrow als erster Schritt in diese Richtung gewertet werden könnten. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück