# VfL verpatzt auch Heimauftakt: Magdeburg zeigt Osnabrück beim 0:3 die Grenzen auf Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-08-15T15:20:30+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-08-15T15:20:30+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/vfl-verpatzt-auch-heimauftakt-magdeburg-zeigt-osnabrueck-beim-03-die-grenzen-auf-743764/ Kategorie: Aktuell --- Der Neustart in der 2. Bundesliga ist für den VfL Osnabrück endgültig verpatzt. Eine Woche nach der ebenso knappen wie [ärgerlichen 3:4-Niederlage in Heidenheim](https://hasepost.de/vfl-osnabrueck-startet-mit-34-niederlage-in-die-zweitliga-saison-740934/) gab es beim ersten Heimspiel an der Bremer Brücke nichts schönzureden: Gegen den 1. FC Magdeburg verloren die Lila-Weißen am Samstag verdient mit 0:3 (0:2). Vor allem in der ersten Halbzeit bekam die Mannschaft von Trainer Timo Schultz kaum einen Fuß auf den Rasen. Dabei hatte ausgerechnet der Gegner ebenfalls einiges gutzumachen. Magdeburg war mit einer deftigen 1:6-Niederlage gegen Eintracht Braunschweig in die Saison gestartet. Davon war an der Bremer Brücke allerdings wenig zu spüren. Die Gäste übernahmen von Beginn an die Kontrolle, während der VfL tief stand, sich zahlreiche Ballverluste leistete und offensiv zunächst kaum stattfand. Schultz hatte seine Startelf gegenüber dem Saisonauftakt nur auf einer Position verändert. Tony Lesueur begann links, Patrick Kammerbauer wechselte dafür auf die rechte Seite, Konrad Faber saß zunächst auf der Bank. Der kurzfristig erkrankte Joel Abu Hanna fehlte, Neuzugang Daniel-Kofi Kyereh stand noch nicht im Kader. ## Magdeburg dominiert – Nollenberger trifft doppelt Die erste richtig gefährliche Situation gehörte nach einer Viertelstunde den Gästen. VfL-Keeper Jonas Krumrey lenkte einen Kopfball von Alexander Nollenberger mit den Fingerspitzen gerade noch ab. Wenig später war der Osnabrücker Schlussmann geschlagen. Nach einem Einwurf bekam der VfL die Situation nicht geklärt. Tobias Müller legte auf Nollenberger ab, der in der 24. Minute zur verdienten Magdeburger Führung traf. Auch danach fand Osnabrück keinen Zugriff auf die Partie. Magdeburg kombinierte sich immer wieder gefährlich über die linke Seite nach vorne. In der 35. Minute bediente Baris Atik Nollenberger mit einem sehenswerten Chip – und der Angreifer machte mit seinem zweiten Treffer das 0:2 perfekt. Erst unmittelbar vor der Pause meldeten sich die Lila-Weißen ernsthaft vor dem gegnerischen Tor an. Ismail Badjie setzte einen Freistoß aus rund 18 Metern knapp über den Kasten, Robin Meißner verfehlte kurz darauf ebenfalls das Magdeburger Tor. Der so wichtige Anschlusstreffer vor der Pause blieb aus. ## Dreifachwechsel bringt den VfL zurück ins Spiel Timo Schultz reagierte deutlich auf die schwache erste Hälfte und wechselte zur Pause gleich dreimal. Konrad Faber, Bernd Riesselmann und Leonard Münst kamen für Lesueur, Badjie und David Kopacz. Und tatsächlich präsentierte sich der VfL anschließend deutlich mutiger. Die Osnabrücker standen höher, gingen früher ins Pressing und entwickelten endlich Druck auf das Magdeburger Tor. Das erhöhte Risiko eröffnete allerdings auch den Gästen Räume. So lag der Ball bereits wenige Minuten nach Wiederanpfiff zum vermeintlichen 0:3 im Osnabrücker Netz. Krumrey war von Kacper Zukowski überwunden worden, doch der Videoschiedsrichter kassierte den Treffer wegen einer Abseitsstellung wieder ein. Der VfL blieb diesmal dran. Fridolin Wagner, Robin Meißner und Bernd Riesselmann hatten Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer. Die beste Phase der Osnabrücker machte zumindest Hoffnung, dass die Partie noch einmal spannend werden könnte. ## Ex-Osnabrücker Iyoha macht den Deckel drauf Genau in diese Phase hinein schlug Magdeburg erneut zu. Nach einem schnellen Gegenangriff wurde der ehemalige Osnabrücker Emmanuel Iyoha auf die Reise geschickt. Der Angreifer ließ Krumrey keine Chance und traf in der 69. Minute zum 0:3. Damit war die Partie entschieden. Osnabrück kam zwar noch zu weiteren Möglichkeiten, doch auch die beste Chance durch Meißner, der in der 81. Minute allein vor Magdeburgs Torwart Dominik Reimann auftauchte, brachte keinen Treffer mehr. Nach zwei Spieltagen steht der Aufsteiger damit noch ohne Punkt da. Während beim 3:4 in Heidenheim eine gute Osnabrücker Leistung zumindest Mut gemacht hatte, dürfte vor allem die erste Halbzeit gegen Magdeburg Trainer Timo Schultz einiges an Arbeit für die kommende Woche bescheren. „` --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück