# Verbraucherschützer fordern strengere EU-Regeln für Online-Dienste Datum: 27.05.2026 02:19 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/verbraucherschuetzer-fordern-strengere-eu-regeln-fuer-online-dienste-716297/ --- Die Verbraucherzentrale verlangt von der Bundesregierung ein entschiedeneres Eintreten für eine strengere Regulierung von Online-Diensten auf EU-Ebene. Nur europäische Regeln könnten nach Ansicht von VZBV-Chefin Ramona Pop wirksam für mehr Sicherheit im Netz sorgen und nationale Alleingänge verhindern. ## Verbraucherzentrale drängt auf EU-weite Vorgaben Die Chefin des Bundesverbandes (VZBV), Ramona Pop, warnte vor unterschiedlichen nationalen Vorgaben innerhalb der EU. „Ein Flickenteppich aus nationalen Regelungen wäre jedenfalls nicht zielführend“, sagte sie den Partnerzeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ (Mittwochausgaben). Die von der Bundesregierung beauftragte Expertenkommission zu digitalem Jugendschutz werde nach ihren Worten bald Vorschläge vorlegen. „Die Bundesregierung muss sich dann auf EU-Ebene für eine schärfere Regulierung von Online-Diensten stark machen“, sagte sie den Partnerzeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“. Pop verwies darauf, dass sich US-Tech-Konzerne nur schwer regulieren ließen. „Und es geht nur auf EU-Ebene“, so Pop gegenüber den Partnerzeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“. „Der Digital Services Act (DSA) muss konkretisiert werden.“ ### Neue EU-Gesetze für mehr Sicherheit im Netz In Brüssel werde nach Angaben von Pop zudem an einem weiteren Gesetz gearbeitet, dem Digital Fairness Act (DFA). „Es ist wichtig, dass das jetzt schnell kommt, damit nicht nur Plattformen, sondern auch andere Angebote im Netz sicherer werden“, sagte sie den Partnerzeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“. ### Expertenkommission legt Vorschläge vor Die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ will am 24. Juni ihre Vorschläge vorlegen. Dabei geht es auch um die Frage, ob man eine strikte Altersgrenze für Social-Media-Plattformen einführen sollte. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte sich zuletzt skeptisch gezeigt. Auch Verbraucherschützerin Pop spricht sich gegen ein Mindestalter aus, wirbt aber für strengere Regeln für die Plattformen. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück