# VDA lehnt Begrenzung der E-Auto-Förderung ab Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-08-13T09:12:04+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-08-13T09:12:08+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/vda-lehnt-begrenzung-der-e-auto-foerderung-ab-742798/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Der Verband der Automobilindustrie (VDA) spricht sich gegen eine Beschränkung der Kaufprämie auf deutsche Hersteller aus. Kommunikationschef Simon Schütz betont freien Wettbewerb und verweist auf die soziale Verteilung der Förderung. ## Wettbewerb statt Herstellerbegrenzung Der VDA argumentiert, dass eine Begrenzung auf deutsche Hersteller dem Prinzip des freien und fairen Wettbewerbs widerspricht. VDA-Kommunikationschef Simon Schütz sagte den Sendern RTL und ntv: "Wir sind grundsätzlich für freien und fairen Wettbewerb". Deutsches Steuergeld fließe nicht vor allem ins Ausland, so Schütz. "Da kann man nicht sagen, dass hauptsächlich die Förderung an chinesische Unternehmen geht." Lediglich sieben Prozent der Förderanträge entfielen auf chinesische Hersteller. Gleichzeitig freue man sich über Käufer deutscher Modelle. "Das ist unser Job, mit unseren Modellen zu überzeugen und die Menschen abzuholen". Auch eine Deckelung der Förderhöhe nach Listenpreis lehnt der Verband ab. Die Debatte um geförderte Luxusautos sei übertrieben. "Es ist wirklich ein Randphänomen, das gerade so diskutiert wird, als sei das hauptsächlich etwas für Luxusautos". Mehr als die Hälfte der Anträge stamme von Haushalten mit weniger als 50.000 Euro Jahreseinkommen. Zur Forderung von Verkehrsminister Bilger, die Förderung nach Aufbrauch der drei Milliarden Euro zu stoppen, äußerte sich Schütz zurückhaltend. Es sei zu früh für eine Entscheidung. Zuerst müsse die Bundesregierung 2027 prüfen, wie das Programm ankomme. Der VDA plädiert stattdessen für eine Ausweitung auf Gebrauchtwagen. Ohne Zuschuss werde die Branche ihre E-Autos dennoch verkaufen können, zeigte sich Schütz überzeugt. „Wir sind grundsätzlich zuversichtlich, denn wir haben unseren Job gemacht.“ --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück