# Uniper sieht Gasspeicher für Winter gerüstet Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-10-30T11:02:04+01:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-10-30T11:02:08+01:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/uniper-sieht-gasspeicher-fuer-winter-geruestet-772478/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Der verstaatlichte Energiekonzern Uniper hat seine Gasspeicher für den kommenden Winter zu über 81 Prozent gefüllt. CEO Michael Lewis betont frühzeitige Planung, während der Speicher Breitbrunn aufgrund geplanter Stilllegung kaum befüllt ist. Die Befüllung großer Porenspeicher sei kurzfristig nicht mehr möglich. ## Füllstände und geplante Stilllegung Der Energiekonzern Uniper gibt an, seine Gasspeicher für den Winter 2026/2027 zu mehr als 81 Prozent gefüllt zu haben. Ausgenommen ist der Speicher Breitbrunn in Bayern, dessen Stilllegung Uniper vor einem Jahr beantragt hat. Dieser ist aktuell nur zu etwa zehn Prozent befüllt. "Uniper hat frühzeitig und unter herausfordernden Marktbedingungen für den Winter vorgesorgt", erklärte Lewis gegenüber dem Pro-Newsletter *Energie & Klima* des Magazins *Politico*. "Wir haben unsere Einspeicherung langfristig geplant, klare Ziele gesetzt und über die gesamte Saison konsequent Gas eingespeichert." ### Kurzfristige Befüllung nicht möglich Uniper weist darauf hin, dass eine vollständige Befüllung der Speicher selbst mit zusätzlichen Anreizen kurzfristig nicht mehr realisierbar sei. "Selbst bei zusätzlichen Anreizen ließen sich die Speicher kurzfristig nicht mehr vollständig befüllen". Die Befüllung großer Porenspeicher benötige mehrere Monate, die vor dem Winter nicht mehr zur Verfügung stünden. Lewis verwies auf die aktuellen Marktbedingungen: "Die aktuell hohen Gaspreise zeigen zugleich, wie volatil die Energiemärkte in geopolitisch herausfordernden Zeiten sein können". ### Diskussion über Versorgungssicherheit Angesichts der hohen Gaspreise und geopolitischer Herausforderungen regte der Uniper-Chef eine Debatte über die künftige Energiesouveränität Deutschlands an. "Deshalb sollten wir darüber diskutieren, wie viel Energiesouveränität und welches zusätzliche Maß an Versorgungssicherheit wir in Deutschland künftig wollen." --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück