# Union fordert nach Klette-Urteil härteres Vorgehen gegen Linksextreme Datum: 27.05.2026 14:19 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/union-fordert-nach-klette-urteil-haerteres-vorgehen-gegen-linksextreme-716620/ --- Nach dem Urteil gegen das frühere RAF-Mitglied Daniela Klette fordert die Unionsfraktion ein härteres Vorgehen gegen Linksextremismus. Unionsfraktionsvize Günter Krings (CDU) verweist auf die Reaktionen im Gerichtssaal und warnt vor einer Verharmlosung der Gefahr. Zugleich betont er, der Fall zeige die Handlungsfähigkeit des Rechtsstaats auch nach Jahrzehnten. ## Unionsfraktion mahnt zu entschiedenerem Vorgehen Unionsfraktionsvize Günter Krings (CDU) hat nach dem Urteil gegen das frühere RAF-Mitglied Daniela Klette ein konsequenteres Vorgehen gegen Linksextremismus angemahnt. „Die tumultartigen Reaktionen im Gerichtssaal nach der Urteilsverkündung ermahnten uns, den Linksextremismus insgesamt wieder viel ernster zu nehmen“, sagte Krings der „Rheinischen Post“. Das Urteil gegen Klette belege die Handlungsfähigkeit des Staates, so der Unionspolitiker. „Das Urteil gegen Klette zeige: Der Rechtsstaat vergisst nicht. Auch Jahrzehnte im Untergrund schützten am Ende nicht vor Strafverfolgung und Verurteilung“, sagte Krings der „Rheinischen Post“. Wer mit schwer bewaffneten Überfällen Angst, Gewalt und millionenschweren Schaden verursache, müsse mit „empfindlichen Freiheitsstrafen“ rechnen. ### Erinnerung an Linksterrorismus der RAF Krings verwies zudem auf die historische Dimension des Falls. Zugleich erinnere der Fall daran, „dass der Linksterrorismus der RAF ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte bleibe“, sagte er der „Rheinischen Post“. Die Taten hätten „tiefe Wunden bei Opfern, Angehörigen und in unserem Rechtsstaat hinterlassen“. Gerade deshalb sei es wichtig, „dass solche Straftaten konsequent aufgearbeitet würden“. ### Warnung vor Verharmlosung und Forderung nach mehr Befugnissen Über Jahre sei diese Gefahr teilweise verharmlost oder gar romantisiert worden, sagte der CDU-Innenpolitiker der „Rheinischen Post“. „Wer Gewalt gegen Polizei, Staat oder Eigentum ideologisch rechtfertige, greife die Grundlagen unseres demokratischen Rechtsstaates an.“ Deshalb bräuchten die Sicherheitsbehörden „starke Befugnisse, eine bessere digitale Fahndung und eine konsequente Strafverfolgung extremistischer Netzwerke“, forderte Krings in der „Rheinischen Post“. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück