# UNHCR: Millionen Iraner wegen Konflikt im eigenen Land vertrieben Datum: 12.03.2026 13:22 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/unhcr-millionen-iraner-wegen-konflikt-im-eigenen-land-vertrieben-690758/ --- Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR schätzt, dass bis zu 3,2 Millionen Menschen innerhalb des Iran vorübergehend vertrieben wurden. Betroffen sind demnach insbesondere Bewohner großer Städte wie Teheran sowie bereits zuvor im Land aufgenommene Flüchtlingsfamilien. UNHCR passt nach eigenen Angaben seine Maßnahmen an die wachsenden Bedürfnisse an und arbeitet eng mit nationalen Behörden und Partnern zusammen. ## Millionen Menschen innerhalb des Iran auf der Flucht Nach Einschätzung des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind im Iran bis zu 3,2 Millionen Menschen aufgrund des anhaltenden Konflikts vorübergehend innerhalb des Landes vertrieben worden. Vorläufige Einschätzungen zeigten, dass zwischen 600.000 und einer Million Haushalte betroffen seien, teilte die Organisation am Donnerstag mit. Die meisten der Vertriebenen flohen demnach aus Teheran und anderen großen Städten in den Norden und in ländliche Gebiete, um Sicherheit zu suchen, wie UNHCR weiter mitteilte. ### Besondere Gefährdung für Flüchtlingsfamilien Auch Flüchtlingsfamilien, die im Land aufgenommen wurden, vor allem Afghanen, seien betroffen, erklärte UNHCR. Diese seien besonders gefährdet, da sie sich bereits in einer prekären Lage befänden und über begrenzte Unterstützungsnetzwerke verfügten. Familien verließen die betroffenen Gebiete aufgrund der zunehmenden Unsicherheit und des eingeschränkten Zugangs zu grundlegenden Dienstleistungen, so die Organisation. ### UNHCR passt Maßnahmen an wachsenden Bedarf an Das UNHCR hat nach eigenen Angaben seine Maßnahmen im Land auf die wachsenden Bedürfnisse angepasst. Man arbeite mit nationalen Behörden und Partnern zusammen, um den neu entstehenden Bedarf zu bewerten und die Vorsorge angesichts zunehmender Bevölkerungsbewegungen zu verstärken, teilte die Organisation mit. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück