# Umfrage: Zustimmung zur Merz-Regierung bricht massiv ein Datum: 21.05.2026 11:59 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/umfrage-zustimmung-zur-merz-regierung-bricht-massiv-ein-714710/ --- Die Zustimmung zur Arbeit der Bundesregierung ist laut einer neuen Ipsos-Umfrage weiter gesunken. Insbesondere Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und mehrere Schlüsselministerinnen und -minister verzeichnen deutliche Verluste, während Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) weiterhin mit Abstand der beliebteste Politiker im Kabinett bleibt. ## Regierung und Kanzler verlieren deutlich an Rückhalt Die allgemeine Zufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung liegt laut Ipsos im Mai bei lediglich 17 Prozent und damit 7 Prozentpunkte unter dem Wert vom März 2026. Ähnlich fällt die Bilanz für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aus: Der Anteil der Deutschen, die mit seiner Arbeit zufrieden sind, geht ebenfalls um 7 Prozentpunkte zurück und liegt nun bei 18 Prozent. Auffällige kurzfristige Rückgänge zeigen sich in mehreren Ressorts. Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) verliert gegenüber März 10 Prozentpunkte und wird nur noch von 19 Prozent der Deutschen positiv bewertet. Auch Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) und der Chef des Kanzleramts, Thorsten Frei (CDU), büßen laut Ipsos jeweils 8 Prozentpunkte ein und kommen auf 20 bzw. 22 Prozent. ### Wirtschaftsressort mit niedrigstem Zuspruch Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) gibt in der aktuellen Erhebung 7 Prozentpunkte ab. Derzeit sind nur 15 Prozent der Befragten mit der Arbeit der Wirtschafts- und Energieministerin zufrieden – der niedrigste Wert im Kabinett. Im Langzeitvergleich seit Juni 2025 verzeichnet Reiche den stärksten Zufriedenheitsverlust aller Kabinettsmitglieder: Ihre Werte sanken von 41 auf aktuell 15 Prozent, ein Minus von 26 Prozentpunkten. Bundesfinanzminister Klingbeil musste über das Jahr hinweg starke Einbußen hinnehmen. Ipsos weist für ihn einen Rückgang der Zufriedenheitswerte von 42 auf 20 Prozent aus, was einem Minus von 22 Prozentpunkten entspricht. Die Zufriedenheitswerte von Arbeitsministerin Bas sanken seit Messbeginn ebenfalls um 20 Prozentpunkte – von 39 auf 19 Prozent. Im Langzeitvergleich seit Juni 2025 wird laut Ipsos das Ausmaß des Zufriedenheitsverlustes besonders deutlich: Seit ihrem Amtsantritt ist die schwarz-rote Bundesregierung von einem Zufriedenheitswert von 40 Prozent (Juni 2025) auf aktuell 17 Prozent (Mai 2026) abgestürzt – ein Minus von 23 Prozentpunkten. Kanzler Merz verlor im selben Zeitraum 21 Prozentpunkte (von 39 Prozent auf 18 Prozent). ### Verteidigungsminister bleibt Spitzenreiter, Bekanntheit stagniert Gegen den allgemeinen Trend behauptet sich Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Er bleibt laut Ipsos mit einer Zufriedenheitsquote von 50 Prozent mit weitem Abstand der beliebteste Politiker im Bundeskabinett. Im Vergleich zum März 2026 verzeichnet Pistorius lediglich einen minimalen Rückgang um 1 Prozentpunkt. Auf Platz zwei folgt Außenminister Johann Wadephul (CDU) mit 30 Prozent (−2 Prozentpunkte). Selbst Spitzenreiter Pistorius blieb vom allgemeinen Abwärtstrend nicht völlig verschont. Seit Juni 2025 ging der Anteil der Zufriedenen mit seiner Arbeit von 64 auf 50 Prozent zurück, was einem Minus von 14 Prozentpunkten entspricht. Ein Jahr nach Amtsantritt bleibt die Bekanntheit vieler Kabinettsmitglieder nach Angaben von Ipsos nahezu unverändert. Boris Pistorius (4 Prozent Unbekanntheit) und Lars Klingbeil (6 Prozent) sind der Bevölkerung am geläufigsten. Am wenigsten bekannt bleibt Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan (SPD): Rund 32 Prozent der Befragten geben an, sie nicht zu kennen – ein Wert, der nahezu unverändert gegenüber Juni 2025 ist. Ipsos hatte nach eigenen Angaben 1.000 Wahlberechtigte zwischen 18 und 75 Jahren in Deutschland vom 8. bis 10. Mai online befragt. Die Ergebnisse wurden gewichtet nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region und Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl. ✨ mit KI bearbeitet ### Wenn ich nie gefragt wurde – wie kann die Umfrage dann trotzdem stimmen? --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück