# Umfrage sieht Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und CDU in Rheinland-Pfalz Datum: 12.03.2026 18:22 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/umfrage-sieht-kopf-an-kopf-rennen-zwischen-spd-und-cdu-in-rheinland-pfalz-690824/ --- Eine neue ARD-Umfrage sieht CDU und SPD in Rheinland-Pfalz kurz vor der Landtagswahl am 22. März nahezu gleichauf. Während die CDU in der Wählergunst leicht vor der SPD liegt, hat der SPD-Spitzenkandidat Alexander Schweitzer bei einer hypothetischen Direktwahl des Ministerpräsidenten deutlichen Vorsprung. Die AfD erreicht in der Erhebung einen deutlich höheren Wert als bei der Landtagswahl 2021. Die ARD betont zugleich, dass es sich nicht um eine Prognose, sondern um eine Momentaufnahme der politischen Stimmung handelt. ## CDU knapp vor SPD, AfD deutlich stärker als 2021 Laut einer Erhebung, für die das Meinungsforschungsinstitut Infratest von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.534 Wahlberechtigte befragt hat, käme die CDU aktuell auf 29 Prozent (+1 zu Februar; Landtagswahl 2021: 27,7 Prozent). Die SPD läge einen Punkt dahinter bei 28 Prozent (+1 im Vergleich zu Februar; Landtagswahl 2021: 35,7 Prozent). Die AfD läge der Umfrage zufolge bei 19 Prozent (+/-0; Landtagswahl 2021: 8,3 Prozent). Die Grünen kämen auf 8 Prozent (-1 zu Februar; Landtagswahl 2021: 9,3 Prozent). Die Freien Wähler hätten aktuell 4,5 Prozent in Aussicht und lägen damit leicht unterhalb der Mandatsschwelle (-0,5 zu Februar; Landtagswahl 2021: 5,4 Prozent). Die Linke käme auf 5 Prozent (+/-0 zu Februar; Landtagswahl 2021: 2,5 Prozent). Alle anderen Parteien kämen zusammen auf 6,5 Prozent (-0,5), darunter auch die FDP (Landtagswahl 2021: 5,5 Prozent), die derzeit unterhalb von 3 Prozent liegt und damit nicht einzeln ausgewiesen wird. Für drei Viertel aller Befragten (73 Prozent) steht die Wahlentscheidung fest. Jeder achte befragte Wahlberechtigte (12 Prozent) in Rheinland-Pfalz gibt an, dass sich seine Parteipräferenz bis zum Wahltag noch ändern könnte. Jeder Siebte (15 Prozent) tendiert zur Nichtwahl bzw. lässt bislang keine Neigung zu einer Partei erkennen. ### Präferenzen für künftige Landesregierung und Ministerpräsident Bei der Führung der künftigen Landesregierung wünschen sich in der Vorwahlumfrage aktuell 35 Prozent (+/-0 im Vgl. zu Februar) eine SPD-geführte Landesregierung, 32 Prozent (+2) sprechen sich für eine von der CDU geführte Regierung aus und 21 Prozent (+2) wollen eine von der AfD geführte Landesregierung. 12 Prozent können oder wollen sich in dieser Frage nicht festlegen. Wenn die Befragten bei der Führung der künftigen Landesregierung zwischen SPD und CDU entscheiden sollen, wünschen sich jeweils 36 Prozent eine SPD- bzw. CDU-geführte Regierung. 28 Prozent können oder wollen sich bei der Frage nicht festlegen. Wenn man den Ministerpräsidenten des Landes direkt wählen könnte, läge der Kandidat der SPD vor der Konkurrenz. 38 Prozent der Befragten (+4 zu Februar) würden sich für Alexander SchweitzerGordon SchniederJan Bollinger ### Zufriedenheit mit Regierung und Spitzenkandidaten Mit der Arbeit der derzeitigen Landesregierung aus SPD, Grünen und FDP sind 46 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden (+2 im Vgl. zu Februar); 49 Prozent sind damit weniger bzw. gar nicht zufrieden (-1). Mit der Arbeit des amtierenden Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (SPD) sind 44 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden; 28 Prozent sind mit ihm weniger bzw. gar nicht zufrieden und ebenfalls 28 Prozent kennen ihn nicht oder trauen sich kein Urteil zu. Mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidaten Gordon Schnieder sind derzeit 23 Prozent zufrieden und 25 unzufrieden; eine leichte Mehrheit (52 Prozent) kennt ihn nicht oder traut sich kein Urteil zu. Mit der Grünen-Spitzenkandidatin sowie Umweltministerin Katrin EderDaniela Schmitt Mit Joachim Streit Die ARD gab zu bedenken, dass es sich bei dieser Umfrage ausdrücklich um keine Prognose handle, sondern um die politische Stimmung in der laufenden Woche. Die Sonntagsfrage messe die aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittle einen Zwischenstand im Meinungsbildungsprozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlsonntag abgeschlossen sei. Rückschlüsse auf den Wahlausgang seien damit nur bedingt möglich, so die ARD. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück