# Umfrage: Mehrheit zweifelt Aussagen der Regierung zur Migrationspolitik Datum: 10.05.2026 03:09 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/umfrage-mehrheit-zweifelt-aussagen-der-regierung-zur-migrationspolitik-711034/ --- Zentrale Aussagen der Bundesregierung zur Migrationspolitik stoßen laut einer Umfrage auf deutliche Skepsis in der Bevölkerung. Nach einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die "Bild am Sonntag" finden zentrale Einschätzungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) nur begrenzte Zustimmung. Besonders groß ist demnach die Ablehnung der Aussage, das Migrationsproblem sei in weiten Teilen gelöst. ## Nur geringe Zustimmung zu Merz’ Einschätzung Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte erklärt, „große Teile“ des Migrationsproblems seien inzwischen gelöst. Dieser Einschätzung schließen sich laut der Umfrage von Insa für die „Bild am Sonntag“ lediglich elf Prozent der Befragten an. 78 Prozent widersprechen der Aussage, elf Prozent machten keine Angabe. Auch unter Anhängern der Union stößt die Einschätzung des Bundeskanzlers nur auf begrenzte Zustimmung. Rund jeder fünfte Unionswähler stimmt der Aussage zu, 73 Prozent tun dies nicht. ### Kritik an Aussage von Arbeitsministerin Bas Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hatte erklärt: „Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein.“ Dieser Aussage stimmen der Insa-Erhebung für die „Bild am Sonntag“ zufolge 20 Prozent der Befragten zu. 57 Prozent lehnen sie ab, 23 Prozent äußerten sich nicht oder machten keine Angabe. Auch in der Anhängerschaft der SPD überwiegt laut Umfrage die Skepsis gegenüber der Aussage der Ministerin. 45 Prozent der SPD-Anhänger stimmen Bas nicht zu, 35 Prozent unterstützen ihre Aussage. ### Details zur Umfrage Für die „Bild am Sonntag“ hat das Meinungsforschungsinstitut Insa am 7. und 8. Mai 2026 insgesamt 1.003 Personen befragt. ✨ mit KI bearbeitet ### Wenn ich nie gefragt wurde – wie kann die Umfrage dann trotzdem stimmen? --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück