# Torwart-Rochade in Frankfurt: Zetterer-Wechsel ungewiss Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-08-26T09:16:42+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-08-26T09:16:42+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/torwart-rochade-in-frankfurt-zetterer-wechsel-ungewiss-747574/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Eintracht Frankfurt sucht Lösung für Torwartposition – Leeds-Interesse an Zetterer Die Eintracht Frankfurt steht vor einer schwierigen Personalentscheidung auf der Torwartposition. Wie der „Kicker“ berichtet, könnte Michael Zetterer den Verein in Richtung Leeds United verlassen. Der 31-jährige Keeper habe sich am vergangenen Wochenende die Gegebenheiten vor Ort angeschaut und könnte sich einen Wechsel vorstellen. Eine Ablösesumme von etwa fünf Millionen Euro sei im Gespräch, ähnlich der Summe, die Frankfurt vor einem Jahr an Werder Bremen für Zetterer gezahlt habe. Allerdings wäre Zetterer bei Leeds nur als Nummer zwei hinter Stammtorhüter James Trafford eingeplant. Zudem müsste der englische Klub zunächst seinen aktuellen zweiten Torwart Lucas Perri abgeben, was die Situation verkompliziert. Der „Kicker“ geht dennoch von einem Abgang Zetterers aus und hält es für „überraschend“, wenn dieser nach Ende des Transferfensters noch für Frankfurt spielen würde. Dies stünde im Widerspruch zu früheren Aussagen von Zetterers Berater, der eine Wechselabsicht zuletzt deutlich dementiert hatte. ## Zetterer bleibt trotz Wechselgerüchten in Frankfurt Andere Quellen sehen die Lage weniger klar. Der Transferexperte Florian Plettenberg von „Sky“ betont auf der Plattform „X“, dass es bisher keine Einigung zwischen Leeds und Frankfurt gebe. Zudem wolle Zetterer weiterhin in Frankfurt bleiben, sofern sich das Angebot nicht verbessere. Leeds biete dem Torhüter bisher weniger Gehalt als sein aktueller Verein. Auch der Journalist Christopher Michel äußert Zweifel an einem Wechsel, da der Abgang von Perri bei Leeds nicht gesichert sei. Stand jetzt werde Zetterer in Frankfurt bleiben. ### Eintracht scheitert an Atubolus Ablöseforderung Parallel sucht die Eintracht nach Alternativen für die Torwartposition. Der Wunschkandidat Noah Atubolu vom SC Freiburg gilt als zu teuer, da Frankfurt die geforderte Ablöse von 15 Millionen Euro nicht zahlen will. Stattdessen schaut man sich auf den Ersatzbänken internationaler Topklubs um, etwa in Neapel oder London. Klar ist: Ohne den Abgang von Zetterer oder Kaua Santos wird keine neue Nummer eins verpflichtet. Santos könnte im Falle einer Verpflichtung auf die zweite Position rücken, benötigt jedoch Spielpraxis. Die Zeit bis zum Ende des Transferfensters am 1. September wird knapp. ### Transferkrise belastet Eintracht vor Saisonstart Die ungelöste Situation auf der Torwartposition spiegelt die bisher zähe Transferphase der Eintracht wider. Auch in der Verteidigung und möglicherweise im Sturm besteht Handlungsbedarf. Sportvorstand Markus Krösche steht vor der Herausforderung, bis zum Stichtag noch Lösungen zu finden. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück