In der Nacht zu Montag kam es in einem Einfamilienhaus in Barsinghausen zu einem tragischen Vorfall.
Die 13-jährige Tochter wird derzeit im Krankenhaus behandelt. Der 15-jährige Sohn und drei weitere Kinder im Alter von zehn, sechs und zwei Jahren waren körperlich unversehrt und werden vom Jugendamt betreut. Die Spurensicherung im Haus und im Garten dauerte viele Stunden an, wie der Stern berichtet. Die Ermittler arbeiteten mit 3D-Scannern zur Dokumentation des Tatorts. Der Bereich war weiträumig abgesperrt.
Polizei hält Kontakt nach Gewaltvorfall im November
Viele zentrale Fragen sind noch offen, etwa zum Tatmotiv und der Tatwaffe. Polizei und Staatsanwaltschaft machten zunächst keine Angaben dazu, wie die Frau und das Mädchen verletzt wurden. Details würden derzeit bewusst nicht veröffentlicht, hieß es aus Ermittlerkreisen. Bereits im vergangenen November hatte es bei der Familie einen Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt gegeben, wie der NDR weiter berichtet. Die Beamten hatten seither den Kontakt zur Familie gehalten und immer wieder Gespräche geführt, um weitere Übergriffe zu verhindern. Der Zentrale Kriminaldienst Hannover ermittelt wegen eines Tötungsdelikts.
Tatverdächtiger vorgeführt nach tödlichem Angriff
Die Spurensicherung und die weiteren Ermittlungen dauern an. Der 49-jährige Tatverdächtige wurde am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt. Er soll die 38-Jährige in der Nacht zu Montag in dem Einfamilienhaus getötet und die gemeinsame Tochter lebensgefährlich verletzt haben, wie der Spiegel berichtet. Der Mann wurde wegen leichter Verletzungen medizinisch behandelt. Die Polizei nahm den verdächtigen Mann noch vor Ort widerstandslos fest.
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