# Studie: Zuwanderung in die EU erreicht historischen Höchststand Datum: 22.04.2026 07:19 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/studie-zuwanderung-in-die-eu-erreicht-historischen-hoechststand-705518/ --- Die Zuwanderung in die Europäische Union hat nach Angaben einer neuen Studie ein historisches Hoch erreicht. Demnach lebten 2025 insgesamt 64,2 Millionen im Ausland geborene Menschen in der EU, rund 2,1 Millionen mehr als im Vorjahr. Besonders stark sticht Deutschland hervor, das sowohl absolut als auch im Verhältnis zur Bevölkerung die meisten im Ausland geborenen Einwohner zählt. ## 64,2 Millionen im Ausland geborene Einwohner in der EU Die Entwicklung geht aus einer Studie des privaten Wirtschaftsforschungsinstituts Rockwool Foundation (RF) hervor, über die der „Münchner Merkur“ berichtet. Im Jahr 2010 lag die Gesamtzahl der im Ausland geborenen Einwohner in der EU noch bei 40 Millionen. Hauptzielland ist mit 18 Millionen im Ausland geborenen Einwohnern Deutschland. „Das gilt in absoluten Zahlen und in erheblichem Maße im Verhältnis zu seiner Bevölkerung“, sagte Tommaso Frattini, Direktor des RF-Forschungszentrums und Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Mailand, dem „Münchner Merkur“ von Ippen-Media. ### Ungleich verteilte Migration innerhalb der EU Aber: „Das Gesamtbild ist ungleichmäßiger: Die Migration konzentriert sich auf eine kleine Anzahl von Ländern, während die relative Bevölkerung innerhalb der EU stark variiert“, so Frattini laut „Münchner Merkur“. Das zeigten Daten des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) und des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR). Spanien etwa verzeichnete mit einem Anstieg um etwa 700.000 im Ausland geborener Einwohner auf insgesamt 9,5 Millionen das schnellste Wachstum in jüngster Zeit. ### Kleinere Länder mit hohen Migrationsanteilen Gleichzeitig sehen sich kleinere Länder wie Luxemburg, Malta und Zypern im Verhältnis zu ihrer Bevölkerungsgröße mit deutlich höheren Migrationsanteilen konfrontiert, heißt es in der Studie. Kleinere Länder trugen im Verhältnis zu ihrer Bevölkerung derweil oft einen größeren Anteil bei der Aufnahme von Geflüchteten. „Eine wichtige Erkenntnis ist die ungleiche Zusammensetzung der Herkunftsländer von Asylbewerbern in Europa“, sagte Christian Dustmann, Direktor von RF Berlin, dem „Münchner Merkur“. Deutschland nimmt demnach vor allem sogenannte konfliktbedingte Asylbewerber auf, zum Beispiel aus Syrien und Afghanistan, während Spanien einen hohen Anteil aus Lateinamerika verzeichnet und Italien sowie Frankreich vielfältigere Muster bei den Herkunftsländern aufweisen. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück