# Streeck verteidigt Verbot gesundheitsschädlicher E-Zigaretten-Inhaltsstoffe Datum: 21.03.2026 00:29 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/streeck-verteidigt-verbot-gesundheitsschaedlicher-e-zigaretten-inhaltsstoffe-694085/ --- Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), hat das geplante Verbot bestimmter Inhaltsstoffe für E-Zigaretten verteidigt. Während Streeck vor allem den Schutz der Gesundheit betont, kritisiert die Deutsche Krebshilfe die Pläne als nicht weitreichend genug und fordert ein umfassendes Verbot attraktiver Aromen für Kinder und Jugendliche. ## Streeck: Gesundheitsschutz steht über Marktinteressen Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung Hendrik Streeck (CDU) hat das geplante Verbot von Inhaltsstoffen für E-Zigaretten bekräftigt. Der „Rheinischen Post“ (Samstag) sagte Streeck: „Für Tabakprodukte gilt seit Jahren, dass besonders gesundheitsschädliche Stoffe nicht verwendet werden dürfen. Es ist only konsequent, diesen Maßstab auch bei Liquids anzulegen.“ Nach seinen Angaben habe das zuständige Bundesinstitut 13 Stoffe identifiziert, „deren Konsum mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden ist“. Weiter sagte Streeck der „Rheinischen Post“: „Wenn wissenschaftliche Behörden solche Befunde feststellen, muss der Staat handeln. Maßstab ist dabei nicht der Markt, sondern der Schutz der Gesundheit.“ Daher sei es auch „wichtig, illegale und unkontrollierte Märkte einzudämmen“. ### Kritik der Deutschen Krebshilfe Die Deutsche Krebshilfe verlangt über die geplante Regulierung hinausgehend strengere Vorgaben. Vorstand Gerd Nettekoven sagte der „Rheinischen Post“, bei der geplanten Verordnung handle es sich um einen „längst überfälligen Schritt, der jedoch nicht weit genug geht“. Nettekoven betonte weiter: „Nach dem Vorbild von Finnland und den Niederlanden fordert die Deutsche Krebshilfe ein umfassendes Verbot aller Aromen, die die Attraktivität von E-Zigaretten für Kinder und Jugendliche erhöhen. Halbherzige Regelungen reichen nicht aus, um junge Menschen wirksam zu schützen. Denn aus unserer Sicht stellen E-Zigaretten ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko dar.“ ### Geplanter Verordnungsentwurf des Bundesernährungsministeriums Das Bundesernährungsministerium hatte im Januar einen Verordnungsentwurf vorgelegt, dem zufolge zwölf Kühlstoffe und das Süßungsmittel Sucralose künftig nicht mehr für E-Zigaretten genutzt werden dürfen. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück