# Strack-Zimmermann warnt FDP vor gefährlichem Rechtsruck und Untergang Datum: 24.04.2026 01:09 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/strack-zimmermann-warnt-fdp-vor-gefaehrlichem-rechtsruck-und-untergang-706272/ --- FDP-Präsidiumsmitglied Marie-Agnes Strack-Zimmermann warnt vor einem Rechtsruck ihrer Partei und fordert eine klare Verortung in der politischen Mitte. Auslöser sind Äußerungen von Parteivize Wolfgang Kubicki zur Abgrenzung gegenüber der AfD, die sie entschieden zurückweist. Während Kubicki eine starre „Brandmauer“ zur AfD infrage stellt, betont Strack-Zimmermann die Notwendigkeit einer eindeutigen Haltung gegenüber Rechtsextremen. ## Warnung vor Rechtsverschiebung der FDP FDP-Präsidiumsmitglied und Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat vor einem Rechtsruck der Freien Demokraten gewarnt. „Unsere Aufgabe ist es, die politische Mitte zu stärken und den Liberalismus in seiner ganzen Breite zu verteidigen. Nicht, ihn nach rechts zu verschieben“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). Mit Blick auf innerparteiliche Debatten über die Ausrichtung der FDP betonte sie: „Wer die FDP nach rechts führen will, der führt sie in den Untergang“, zitierte sie den früheren Bundesjustizminister Marco Buschmann, der ebenfalls den Liberalen angehört. „Die FDP war immer dann stark, wenn sie inhaltlich klar und wertefest war. Genau daran darf es gerade heute keinen Zweifel geben“, mahnte Strack-Zimmermann in den Funke-Zeitungen. Für Liberale könne es nach ihren Worten „keine Zusammenarbeit, keine Relativierung und auch keine strategischen Spielräume gegenüber Rechtsextremen“ geben. ### Reaktion auf Aussagen von Wolfgang Kubicki Mit ihren Aussagen reagierte Strack-Zimmermann auf Äußerungen von Parteivize Wolfgang Kubicki, der für den FDP-Vorsitz kandidiert. Im Podcast „Meine schwerste Entscheidung“ der „Funke“-Zeitungen hatte Kubicki über eine Brandmauer zur AfD gesagt: „Die steht weder in der Verfassung noch ist sie gesetzgegeben. Ich kenne keine Brandmauer. Ich werde keine Veranstaltung deshalb nicht besuchen, weil da ein AfD-Vertreter auftritt. Ich werde meine politischen Überlegungen nicht davon abhängig machen, ob die AfD zustimmen könnte oder nicht. Ist mir auch relativ egal.“ ### Kubicki grenzt sich von Kooperation mit AfD ab Auf Nachfragen stellte Kubicki laut „Funke“-Zeitungen klar, er würde mit der AfD nicht koalieren oder sich von ihr dulden lassen und auch keinem AfD-Antrag zustimmen. Allerdings würde er eigene Anträge nicht davon abhängig machen, dass die AfD zustimmen könnte. „Würde ich das tun, wie dumm ist das denn, würde ich die komplette Agenda der AfD in die Hand geben“, so Kubicki. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück