# Sportstaatsministerin: Fußball-WM ersetzt keine notwendigen Reformen Datum: 11.06.2026 09:09 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/sportstaatsministerin-fussball-wm-ersetzt-keine-notwendigen-reformen-721379/ --- Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein (CDU) erwartet von der Fußball-WM in Deutschland keinen grundlegenden Stimmungsumschwung in der Bevölkerung. Zwar könne eine erfolgreiche Nationalmannschaft positiv wirken, doch politische Reformen und Regierungshandeln ließen sich dadurch nicht ersetzen, betonte sie. Die Bundesregierung setze zugleich auf die verbindende Wirkung des Turniers im Alltag der Menschen. ## Reformen stehen für Schenderlein im Vordergrund Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein (CDU) unterstrich, dass trotz der anstehenden Fußball-WM die politische Reformarbeit Vorrang habe. Viele Menschen spürten die Belastungen der anstehenden Projekte deutlich, sagte sie den Sendern RTL und ntv. „Machen wir uns nichts vor – wir wissen natürlich auch um die Notwendigkeit der Reformen und dass es eben auch Anstrengungen damit verbunden sind“, sagte Schenderlein am Donnerstag den Sendern RTL und ntv. „Bis zur Sommerpause haben wir noch sehr viel vor und die Zeit ist auch knapp.“ Eine erfolgreiche Nationalmannschaft könne zwar positive Effekte haben, sei aber kein Ersatz für politische Entscheidungen, so die Ministerin. „Klar, eine erfolgreiche Mannschaft, das ist schon auch etwas, was positiv ist“, sagte sie RTL und ntv. Zugleich betonte Schenderlein, die Bürger unterschieden sehr genau zwischen Fußball und Regierungshandeln: „Ich glaube, die Menschen schauen schon sehr differenziert auf die Politik.“ ### WM als gemeinsames Erlebnis Gleichzeitig setzt Sportstaatsministerin Schenderlein auf die verbindende Kraft des Turniers im Alltag der Menschen. Man freue sich vor allem auf gemeinsame Erlebnisse: „Wir freuen uns auf jeden Fall darauf, dass wir auch Public Viewing hier genießen können“, sagte sie RTL und ntv. Die Bundesregierung habe die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, „dass man auch noch nach 22 Uhr gemeinsam Fußball schauen kann“. Fußball sei dabei mehr als ein Spiel: „Fußball ist ja auch wie so oft das letzte Lagerfeuer der Nation, wie man sagt“, so Schenderlein gegenüber RTL und ntv. Es sei „auch etwas Schönes, um Gemeinschaft zu erleben“, selbst wenn laut einer RTL-Umfrage nur ein Viertel der Deutschen glaubt, dass die WM die allgemeine Atmosphäre im Land verbessern kann. Für die Ministerin bleibe entscheidend: „Wir müssen vor allen Dingen eben auch unsere Aufgaben hier in Berlin machen.“ ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück