# SPD will 100.000-Euro-Grenze beim Elternunterhalt erhalten Datum: 16.06.2026 13:39 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/spd-will-100-000-euro-grenze-beim-elternunterhalt-erhalten-723080/ --- Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Christos Pantazis, hat eine ersatzlose Streichung der 100.000-Euro-Grenze für pflegende Angehörige abgelehnt. In einer Stellungnahme, über die die „Rheinische Post“ berichtet, bezeichnete er die bestehende Regelung beim Elternunterhalt als wichtige sozialpolitische Errungenschaft und warnte vor einer einseitigen Belastung von Familien. ## Warnung vor einseitiger Kostenverlagerung auf Familien Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Christos Pantazis sieht in der 100.000-Euro-Grenze beim Elternunterhalt eine zentrale Schutzfunktion für Angehörige. Wie die „Rheinische Post“ meldet, betonte er, die Grenze beim Elternunterhalt sei eine wichtige sozialpolitische Errungenschaft. Sie stehe für das Prinzip, dass Pflegebedürftigkeit nicht dazu führen dürfe, dass Kinder und Angehörige selbst in finanzielle Not geraten. Pantazis warnte laut „Rheinische Post“: „Wer diese Grenze ersatzlos streichen will, verlagert die Kosten der Pflege einseitig auf Familien.“ Das wäre aus seiner Sicht weder sozial ausgewogen noch nachhaltig. Betroffen wären nach seinen Worten nicht nur Spitzenverdiener, sondern vielfach auch Familien, die bereits Verantwortung für Kinder tragen, hohe Wohnkosten schultern oder ihre Angehörigen auf vielfältige Weise unterstützen. ### Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe Mit Blick auf die kommunale Ebene verwies Pantazis laut Bericht der „Rheinischen Post“ darauf, dass die Kommunen bei den steigenden Ausgaben der Hilfe zur Pflege selbstverständlich entlastet werden müssten. Die Lösung könne jedoch nicht darin bestehen, die finanzielle Verantwortung einfach auf die nächste Generation zu verschieben. Pflege sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und müsse auch solidarisch finanziert werden. ### SPD-Bundestagsfraktion bekräftigt Linie in der Pflegepolitik Die SPD-Bundestagsfraktion stehe nach den Ausführungen von Pantazis für eine Pflegepolitik, die Sicherheit schaffe – für Pflegebedürftige ebenso wie für ihre Angehörigen, wie die „Rheinische Post“ berichtet. Deshalb lehne man eine ersatzlose Abschaffung der 100.000-Euro-Grenze ab. Wörtlich sagte der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion laut „Rheinische Post“: „Wer die Pflege zukunftsfest machen will, muss die strukturellen Finanzierungsfragen lösen, statt Familien stärker zur Kasse zu bitten.“ ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück