# SPD weist Steinbrücks Gesprächsvorschlag mit AfD strikt zurück Datum: 17.06.2026 07:49 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/spd-weist-steinbruecks-gespraechsvorschlag-mit-afd-strikt-zurueck-723310/ --- SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat Forderungen des früheren Bundesfinanzministers Peer Steinbrück (SPD) nach einem veränderten Umgang mit der AfD deutlich zurückgewiesen. Steinbrück hatte vorgeschlagen, rote Linien zu definieren, innerhalb derer eine Gesprächsbereitschaft gegenüber der AfD möglich sein solle. Klüssendorf lehnt dieses Konzept ab und begründet dies mit der grundsätzlichen Haltung der AfD zu den demokratischen Parteien und zur Verfassung. ## Steinbrücks Vorschlag zu „roten Linien“ Der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hatte angeregt, gegenüber der AfD klare Grenzen zu ziehen und innerhalb dieser definierten „roten Linien“ Gespräche zu ermöglichen. Damit stellte er die bisherige Strategie der demokratischen Parteien im Umgang mit der AfD zur Diskussion. ### Klüssendorf lehnt Gesprächsangebot ab SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf erteilte diesem Vorschlag eine Absage. „Die AfD richtet sich nicht nach irgendwelchen roten Linien, die wir aufzeigen – warum sollten sie auch, sie wollen die demokratischen Parteien nach eigener Aussage zerstören“, sagte Klüssendorf dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwochsausgabe). Die AfD könne nicht mit den gleichen Maßstäben bewertet werden wie andere Parteien, „weil sie schlicht nicht auf dem gleichen Boden unserer Verfassung steht“, so Klüssendorf weiter gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. ### Debatte über Strategie gegenüber der AfD Klüssendorf räumte ein, dass Steinbrück einen wichtigen Punkt anspreche: Steinbrück stelle zwar „die richtige und legitime Frage, nämlich ob die Strategie der demokratischen Parteien im Umgang mit der AfD richtig ist“, sagte der SPD-Generalsekretär dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Allerdings teile er nicht die Schlussfolgerung des früheren Bundesfinanzministers: „Die AfD hat überhaupt kein Interesse daran, sich in den demokratischen Diskurs einbinden zu lassen“, sagte Klüssendorf dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück