# SPD, Grüne und Linke gegen Verlängerung des Tankrabatts Datum: 08.06.2026 16:20 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/spd-gruene-und-linke-gegen-verlaengerung-des-tankrabatts-720449/ --- Die SPD spricht sich gegen eine Verlängerung des zum Monatsende auslaufenden Tankrabatts aus. Auch Grüne und Linke lehnen eine Fortsetzung der Maßnahme ab und fordern stattdessen andere Formen der Entlastung. Die AfD plädiert hingegen für eine dauerhafte Senkung der Belastung durch hohe Spritpreise. ## SPD-Fraktion betont befristeten Charakter der Maßnahme SPD-Fraktionsvize Armand Zorn erklärte zur Zukunft des Tankrabatts: „Der Tankrabatt hat sein Ziel, schnell möglichst viele Menschen zu entlasten, erreicht. Es ging dabei um eine unmittelbare und ausdrücklich befristete Entlastung. Aus unserer Sicht sollte der Tankrabatt angesichts der hohen Kosten nicht verlängert werden,“ sagte SPD-Fraktionsvize Armand Zorn der „Welt“. Er kritisierte zudem die soziale Ausrichtung der Maßnahme: „Die Entlastung ist zudem nicht zielgenau – der Porsche-Fahrer profitiert davon sogar stärker als der Golf-Fahrer.“ ### Grüne und Linke gegen Verlängerung des Tankrabatts Auch Grünen-Co-Fraktionschefin Katharina Dröge sprach sich gegen eine Verlängerung des Tankrabatts aus. „Es braucht endlich vernünftige Entlastungen für alle“, sagte sie, und keinen „Tankrabatt, der vor allem in den Taschen der Mineralölkonzerne landet“. Janine Wissler, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linke-Fraktion, sagte der „Welt“: „Die Menschen müssen vor extremen Preisschocks geschützt werden, aber der Tankrabatt war und ist dafür das falsche Instrument, er sollte nicht verlängert werden.“ ### AfD fordert dauerhafte Senkung der Spritpreise Die AfD sprach sich dagegen für eine Fortsetzung des Tankrabatts aus. Leif-Erik Holm, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD im Bundestag, sagte der „Welt“: „Eine dauerhafte Entlastung von den viel zu hohen Spritpreisen ist unausweichlich.“ Es sei „von vornherein absehbar“ gewesen, dass „zwei Monate Tankrabatt nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein können“. „Die staatlichen Abgaben machen die Hälfte des Spritpreises aus, und das ist auch unabhängig vom Iran-Krieg zu viel“, so Holm weiter. „Die Gegenfinanzierung kann dabei nicht das Problem sein. Die Tabaksteuer ist schließlich nicht nur für zwei Monate, sondern dauerhaft erhöht worden.“ ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück