# SPD-Fraktionschef Miersch: Abgeordnete sollen Rentenbeiträge zahlen Datum: 07.06.2026 20:29 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/spd-fraktionschef-miersch-abgeordnete-sollen-rentenbeitraege-zahlen-720142/ --- SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat sich dafür ausgesprochen, Bundestagsabgeordnete in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. In der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" machte er deutlich, dass aus seiner Sicht alle gesellschaftlichen Gruppen nach ihrer Leistungsfähigkeit zu den sozialen Sicherungssystemen beitragen sollen. ## Abgeordnete sollen in Rentensystem einbezogen werden SPD-Fraktionschef Matthias Miersch forderte am Sonntag in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“, dass auch Bundestagsabgeordnete in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollen. Mit Blick auf die Debatte, ob Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollten, sagte Miersch, dass auch Abgeordnete von Rentenbeiträgen nicht ausgenommen werden sollten. „I ch glaube, dass die Abgeordneten auch natürlich da einzahlen müssen“, sagte er in „Bericht aus Berlin“. Der SPD-Politiker ergänzte, es gebe den festen Grundsatz, dass in all diese Systeme alle nach ihrer Leistungsfähigkeit einzahlen, nicht nur bei der Rente, sondern auch bei Pflege und Gesundheit. Dass alle nach ihrer Leistungsfähigkeit einzahlen, sei eine Vision, für die sich seine Partei ausspreche. ### Gedämpfte Erwartungen an Reformgespräche Vor dem für nächste Woche anstehenden Dialog der Sozialpartner und dem anschließenden Koalitionsausschuss dämpfte Miersch in „Bericht aus Berlin“ die Erwartungen auf schnelle, umfassende Reformeinigungen. „Das wird sehr, sehr stark jetzt darauf ankommen, wie die Arbeitgeber und die Gewerkschaften auch Bereitschaft zeigen am Mittwoch“, sagte er. Eine sogenannte „konzertierte Aktion“ sei jedoch nicht nötig. Was entscheidungsreif ist, solle zwar am 1. Juli auch entschieden werden, so der SPD-Politiker in der ARD-Sendung. Dennoch sei auch die Sommerpause dazu da, „weiter dran zu arbeiten“. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück