# Selenskyj drängt Deutschland auf Führungsrolle bei Luftverteidigung Datum: 14.05.2026 17:39 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/selenskyj-draengt-deutschland-auf-fuehrungsrolle-bei-luftverteidigung-712882/ --- Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Kanzleramtschef Thorsten Frei und BND-Präsident Martin Jäger nach massiven Drohnenangriffen Russlands in Kiew empfangen. Selenskyj sprach von einem „wichtigen Signal der Unterstützung“ und hob die Rolle Deutschlands bei der Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung hervor. ## Gespräche über Luftverteidigung und Drohnenabkommen Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj sei der Besuch von Kanzleramtschef Thorsten Frei und dem Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes, Martin Jäger, ein „wichtiges Signal der Unterstützung“. Dies teilte Selenskyj am Donnerstag mit. Demnach wurde bei dem Treffen erörtert, wie bestehende Vereinbarungen zur Luftverteidigung beschleunigt umgesetzt werden könnten, „um die Ukrainer vor solch einem Terror zu schützen“ (Quelle: Selenskyj). Deutschland habe wiederholt dazu beigetragen, die Luftverteidigung zu stärken, „und wir hoffen auch jetzt auf eine solche Führungsrolle“, so Selenskyj. ### Ukraine pocht auf Öffnung aller Verhandlungsblöcke Darüber hinaus sei auch über das Drohnenabkommen gesprochen worden, das die Ukraine Deutschland vorgeschlagen habe. „Wir sind bereit, diejenigen zu stärken, die uns gestärkt haben“, erklärte der ukrainische Präsident (Quelle: Selenskyj). Zugleich forderte Selenskyj: „Und es wäre fair, alle Verhandlungsblöcke für die Ukraine zu öffnen – wir haben alle Anforderungen erfüllt. Wir müssen die sich bietende Gelegenheit im kommenden Monat nutzen“ (Quelle: Selenskyj). ### Massive Drohnen- und Raketenangriffe Russlands Zuvor hatte Russland nach ukrainischen Angaben massive Drohnenangriffe gegen die Ukraine durchgeführt. Laut Selenskyj setzten die Russen während der Angriffswellen 1.567 Drohnen und 56 Raketen verschiedener Typen ein (Quelle: Selenskyj). ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück