# Schwesig fordert Rentenreform nach Beitragsjahren statt Lebensalter Datum: 17.06.2026 08:49 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/schwesig-fordert-rentenreform-nach-beitragsjahren-statt-lebensalter-723326/ --- Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) spricht sich gegen eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung aus und plädiert stattdessen für ein stärker an Beitragsjahren orientiertes Rentenmodell. In einem Interview mit den Sendern RTL und ntv warnte sie zudem vor Kürzungen bei niedrigen Renten und bezeichnete eine generelle Anhebung des Renteneintrittsalters über 67 Jahre hinaus als unrealistisch. ## Schwesig fordert Orientierung an Beitragsjahren Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) lehnt laut RTL und ntv eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung ab. Stattdessen setzt sie sich für ein an der Dauer der Einzahlung in die Rentenkasse orientiertes Modell ein. „Ich halte die Kopplung an Beitragsjahren für den gerechteren Weg“, sagte sie den Sendern RTL und ntv. Wer früh ins Berufsleben starte, müsse nach Ansicht von Schwesig auch früher in Rente gehen können. Mit Blick auf die unterschiedlichen Erwerbsbiografien betonte sie damit die Bedeutung der tatsächlich geleisteten Beitragsjahre für den Renteneintritt. ### Warnung vor Rentenkürzungen im Osten Zugleich warnte Schwesig vor Einschnitten bei ohnehin niedrigen Renten, insbesondere in Ostdeutschland. „Ich werde keinen Vorschlägen zustimmen, die dazu führen, dass die Renten, die jetzt schon klein sind, mit durchschnittlich 1.300 Euro, (…) gekürzt werden“, sagte die SPD-Politikerin den Sendern RTL und ntv. Auch eine generelle Anhebung des Renteneintrittsalters über 67 Jahre hinaus lehnt Schwesig ab. Dies sei „unrealistisch“, sagte sie mit Blick auf bestimmte Berufsgruppen, etwa Beschäftigte im Handwerk, wie RTL und ntv berichten. ### Einbeziehung weiterer Gruppen in Rentenversicherung Als strukturelle Reform forderte Schwesig laut RTL und ntv, künftig auch Beamte, Selbstständige und Politiker in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Dadurch solle die Finanzierung des Systems nach ihren Worten gerechter organisiert werden. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück