Ein starkes Erdbeben erschüttert die Philippinen. Mindestens vier Tote und schwere Schäden.
Ein schweres Erdbeben hat am Morgen die südlichen Philippinen erschüttert. Das Beben der Stärke 7,8 traf die Region um 7.37 Uhr Ortszeit und löste zunächst Tsunami-Warnungen aus. Besonders betroffen war die Stadt General Santos City mit rund 700.000 Einwohnern, wo mehrere Gebäude einstürzten und Menschen in Panik auf die Straßen liefen. Das Epizentrum lag südwestlich der Gemeinde Maasim in der Provinz Sarangani.
Schule stürzt ein – vier Tote und Rettungseinsatz
Mindestens vier Menschen kamen ums Leben, als ein Vordach einer Schule einstürzte. Schüler und Lehrer konnten sich gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Rettungskräfte sind im Einsatz, um mögliche Verschüttete zu bergen und die Schäden zu begutachten.
Tsunami-Warnung nach Erdbeben aufgehoben
Das US-Tsunami-Warnzentrum hob seine Warnung mehrere Stunden nach dem Erdbeben wieder auf. Zuvor hatte die Behörde vor Wellen von bis zu drei Metern Höhe gewarnt. Das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) registrierte in sechs Küstengebieten Flutwellen von bis zu 1,4 Metern Höhe.
Indonesien erlebt leichte Tsunami-Wellen
Auch in Indonesien wurden kleinere Tsunami-Wellen registriert, jedoch stieg der Meeresspiegel nur leicht an, und die Warnungen wurden aufgehoben. Die Behörden warnen weiterhin vor möglichen Nachbeben und raten der Bevölkerung, wachsam zu bleiben. Die Infrastruktur in der betroffenen Region wurde stark in Mitleidenschaft gezogen, und es wird einige Zeit dauern, bis der Alltag wieder normalisiert werden kann.
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