# Schröder-Besuch bei Putin löst Empörung aus Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-10-10T13:22:32+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-10-10T13:22:36+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/schroeder-besuch-bei-putin-loest-empoerung-aus-765329/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Der ukrainische Botschafter Oleksii Makeiev und der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter üben scharfe Kritik am Besuch von Ex-Kanzler Gerhard Schröder bei Wladimir Putins Geburtstagsfeier. Makeiev bezeichnet dies als widerlich, Kiesewetter fordert Konsequenzen. ## Schwere Vorwürfe gegen Schröder Oleksii Makeiev, ukrainischer Botschafter in Deutschland, kritisiert den Besuch als widerlich. Dem "Tagesspiegel" sagte er, es sei widerlich, dass ein Altkanzler den Kriegsverbrecher so herzlich umarme. An demselben Tag seien fünf Kinder in Pryluky durch eine russische Rakete in ihrem Zuhause getötet worden. "Und das ausgerechnet an dem Tag, an dem fünf Kinder in Pryluky durch eine russische Rakete in ihrem eigenen Zuhause getötet wurden." Auch die 35 Zivilisten in Kramatorsk, die am Donnerstag durch einen russischen Angriff starben, würden nie wieder Geburtstag feilen können. Die ganze Welt schaue mit Entsetzen auf diese Bilder, so Makeiev. Schröder reise zur Geburtstagsparty des Mannes, der für all das verantwortlich sei. Tiefer könne man kaum sinken. ### Kiesewetter fordert Konsequenzen Roderich Kiesewetter, außenpolitischer Sprecher der CDU, verlangt, Schröder bei allen offiziellen und demokratischen Veranstaltungen zur persona non grata zu erklären. Dem "Tagesspiegel" sagte er, eine Verharmlosung zeige, wie tief die Verklärung Moskaus in Teilen der deutschen Politik sitze. Schröder verhalte sich seit Jahren wie ein Instrument Russlands und stelle dies nun erneut schamlos zur Schau. "mit dem Kriegsverbrecher Putin Geburtstag feiere, während russische Raketen täglich ukrainische Städte terrorisierten und unschuldige Zivilisten ermorden, macht sich an diesem Vernichtungskrieg mitschuldig" ### Schaden für deutsche Interessen Kiesewetter nennt es unerträglich, dass "ein fehlgeleiteter deutscher Altkanzler, dem persönlicher Profit und russisches Geld offenbar wichtiger sind als das Wohl unseres Landes und die europäische Sicherheitsordnung, eine Nebenaußenpolitik betreibt". Dieses Verhalten schade deutschen und europäischen Interessen massiv und sorge bei Partnern im Baltikum, in der Ukraine, in Polen und Nordeuropa "für tiefes und berechtigtes Misstrauen gegenüber der Verlässlichkeit Deutschlands" --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück