# Sachsen-Anhalt fordert schnelle Entlastung gegen hohe Spritpreise Datum: 11.04.2026 05:09 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/sachsen-anhalt-fordert-schnelle-entlastung-gegen-hohe-spritpreise-701864/ --- Vor dem Koalitionsausschuss der Spitzen von Union und SPD hat Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) zügige Entscheidungen der Bundesregierung im Kampf gegen hohe Spritpreise gefordert. Er dringt auf schnelle und spürbare Entlastungen für Verbraucher und Unternehmen und warnt vor einer anhaltenden Phase der Unsicherheit. ## Schulze drängt auf schnelle Entlastungen Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) mahnt vor dem für Sonntag geplanten Koalitionsausschuss rasche Beschlüsse der Bundesregierung zu Maßnahmen gegen die hohen Spritpreise an. „Wir brauchen jetzt spürbare Entlastungen, die schnell bei den Verbrauchern und den Unternehmen ankommen, die auf ihre Fahrzeuge angewiesen sind“, sagte er dem „Tagesspiegel“ (Samstagausgabe). „Denn klar ist: Selbst bei einem dauerhaften Friedensschluss im Mittleren Osten wird es lange dauern, bis sich die Preise wieder auf ein erträgliches Maß einpendeln.“ Der Magdeburger Regierungschef kritisierte in diesem Zusammenhang auch das Kartellamt. „Das Kartellamt greife nicht durch“, sagte er dem „Tagesspiegel“. „Die Abzocke an den Tankstellen geht weiter – trotz verschärfter Regeln.“ Er frage sich, wozu man eine Behörde brauche, wenn sie nicht handle. ### Spannungen mit Kurs von Kanzler Merz Die Forderung nach mehr Tempo steht im Widerspruch zur Ankündigung von CDU-Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz, der am Donnerstag von einem weiteren „Abstimmungsprozess“ auch „in den nächsten Tagen und Wochen“ gesprochen hatte, wie der „Tagesspiegel“ berichtet. Schulze erklärte, er könne zwar „nachvollziehen, dass die Bundesregierung in der Energiepreiskrise zunächst um den richtigen Weg ringt“. Lange könnten die großen Meinungsverschiedenheiten aus seiner Sicht aber nicht mehr öffentlich ausgetragen werden, ohne die Bevölkerung weiter zu verunsichern. „Die Zeit für Diskussionen ist begrenzt“, sagte er dem „Tagesspiegel“. Irgendwann müssten Argumente in Entscheidungen münden. ### Warnung vor längerer Unsicherheit „Eine längere Phase der Unsicherheit können wir uns nicht leisten“, so Schulze gegenüber dem „Tagesspiegel“. Seiner Ansicht nach darf sie höchstens noch ein paar wenige Tage andauern. „Spätestens nach dem Koalitionsausschuss am Sonntag und den Parteisitzungen am Montag, an denen auch die Länder beteiligt sind, erwarte ich, dass die Bundesregierung geschlossen auftritt und einen klaren Kurs vorgibt.“ ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück