# Russische Hacker attackieren Signal-Konten von Politikern und Militärs Datum: 12.03.2026 13:03 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/russische-hacker-attackieren-signal-konten-von-politikern-und-militaers-690753/ --- Der frühere BND-Vizepräsident Arndt Freytag von Loringhoven ist Opfer eines Cyberangriffs auf Nutzer der Messenger-App Signal geworden. Der Angriff, den der Verfassungsschutz als „sicherheitsrelevant“ eingestuft hat, richtet sich vor allem gegen Amtsträger, Militärs und Journalisten und wird von niederländischen Geheimdiensten „russischen Staatsakteuren“ zugeschrieben. ## Ehemaliger BND-Vize von vermeintlichem Support kontaktiert Der 69-jährige Arndt Freytag von Loringhoven berichtete dem Magazin „Spiegel“, bei ihm habe sich ein angeblicher Signal-„Support“ gemeldet und die Eingabe der PIN gefordert. Der gelernte Diplomat, der bis 2019 bei der Nato für nachrichtendienstliche Zusammenarbeit zuständig war, gab diese Daten demnach ein, wie der „Spiegel“ weiter berichtete. Im Februar stufte der Verfassungsschutz die globale Attacke als „sicherheitsrelevant“ ein. Nach diesen Angaben richtet sie sich vor allem gegen Amtsträger, Militärs und Journalisten. Nach Informationen des Magazins meldeten sich zudem hochrangige deutsche Politiker als Betroffene bei Behörden. ### Verdacht auf „russische Staatsakteure“ Niederländische Geheimdienste sind überzeugt davon, dass „russische Staatsakteure“ hinter der Attacke stecken. Sie könnten Konten von Opfern übernehmen, Zugriff auf deren Kontakte erhalten und Nachrichten verschicken. Offenbar lockten sie im Namen Loringhovens dessen Kontakte per Link auf eine Website. ### Warnung an Kontakte und Löschung des Kontos Der Ex-Geheimdienstler sagte laut „Spiegel“, er habe alle Kontakte gewarnt und sein Konto gelöscht. Der Fall zeige, dass „russische Staatsakteure ihre offensiven hybriden Kampagnen unvermindert fortsetzen“. In seinem Buch „Putins Angriff auf Deutschland“ hatte er auch über russische Cyber-Bedrohungen geschrieben. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück