# Ridley Scotts „Das Ende der Sterne“: Postapokalypse mit Western-Charme Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-08-27T13:17:14+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-08-27T13:17:14+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/ridley-scotts-das-ende-der-sterne-postapokalypse-mit-western-charme-748062/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Neuer Film von Ridley Scott zeigt Überlebenskampf nach Pandemie mit Jacob Elordi und Josh Brolin. Ridley Scott kehrt mit „Das Ende der Sterne“ zu seinen Wurzeln zurück und inszeniert eine postapokalyptische Welt, die weniger von Gewalt als von menschlicher Hoffnung geprägt ist. Der Film basiert auf Peter Hellers Roman „The Dog Stars“ und spielt in einer von einer tödlichen Pandemie verwüsteten Zukunft, in der 99 Prozent der Menschheit ausgestorben sind. Wie die Welt berichtet, überleben die Hauptfiguren Hig (Jacob Elordi) und Bangley (Josh Brolin) abgeschottet auf einem verlassenen Flugplatz in Colorado, wo sie sich gegen Übergriffe von Plünderern verteidigen müssen. Hig, ein ehemaliger Mechaniker und Pilot, sucht dabei nicht nur nach Überlebensstrategien, sondern auch nach einem Sinn in der zerstörten Welt. ## Western-Duo sucht Menschlichkeit in Trümmern Besonders prägend sind seine regelmäßigen Besuche im Haus seiner verstorbenen Frau, wo er in Erinnerungen schwelgt. Die taz betont, dass der Film trotz des düsteren Settings einen gemütlichen Western-Charme entfaltet, der vor allem durch die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren entsteht. Bangley, der militärisch geprägte Skeptiker, und Hig, der nach Menschlichkeit und Verbindung sucht, bilden ein kontrastreiches Duo, das an klassische Western-Paare erinnert. Als Hig ein rätselhaftes Funksignal empfängt, bricht er auf, um dessen Ursprung zu finden. ### Nach der Apokalypse: Vertrauen neu lernen Dabei trifft er auf Cima (Margaret Qualley) und deren Vater (Guy Pearce), die eine versteckte Farm bewirtschaften. Während die Welt um sie herum in Trümmern liegt, zeigt der Film, wie die Figuren versuchen, ein neues Leben aufzubauen. Die Handlung konzentriert sich dabei weniger auf spektakuläre Action als auf die Frage, wie Menschen nach einer globalen Katastrophe Vertrauen und Nähe wiederherstellen können. ms-aktuell.de hebt hervor, dass Scott bewusst auf einen optimistischen Kern setzt und die Geschichte als Drama über Isolation und Hoffnung inszeniert. ### Postapokalypse ohne Monster – nur Menschen Im Gegensatz zu vielen anderen Endzeitfilmen verzichtet „Das Ende der Sterne“ auf klassische Zombie- oder Monster-Elemente und legt stattdessen den Fokus auf die zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Dreharbeiten fanden unter anderem in Italien statt, wo die weitläufigen Naturlandschaften als Kulisse für das postapokalyptische Colorado dienten. Der Film startet am 27. August 2026 in den deutschen Kinos, einen Tag vor dem US-Kinostart. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück