# Ricarda Lang fordert klare Merz-Position zu Collien-Fernandes-Fall Datum: 23.03.2026 18:29 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/ricarda-lang-fordert-klare-merz-position-zu-collien-fernandes-fall-694944/ --- Die frühere Grünen-Chefin Ricarda Lang hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aufgefordert, im Fall Collien Fernandes Stellung zu beziehen. Zugleich warf sie dem Staat Versäumnisse beim Schutz von Frauen vor digitaler Gewalt vor und forderte klare Signale sowie gesetzliche Maßnahmen. Lang hatte dazu gemeinsam mit 250 prominenten Frauen einen 10-Punkte-Plan gegen digitale sexualisierte Gewalt vorgelegt. ## Lang fordert klare Position von Merz Die ehemalige Grünen-Chefin Ricarda Lang hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aufgefordert, sich im Fall Collien Fernandes klar zu positionieren. „Ich würde mir wünschen, dass Friedrich Merz sich zu dem Fall Collien Fernandes äußert, denn er ist Bundeskanzler dieses Landes“, sagte Lang den Sendern RTL und ntv am Montag. „Und als Bundeskanzler trägt er auch Verantwortung dafür, ob wir in einem Land leben, in dem sich Frauen sicher fühlen können – egal, ob auf der Straße oder im Netz“, so Lang weiter (RTL und ntv). ### Kritik an Umgang mit digitaler Gewalt Zugleich kritisierte Lang Defizite beim Schutz von Frauen vor digitaler Gewalt. „Wenn es um digitale Gewalt geht, wenn es um den Schutz von Frauen geht, dann versagt unser Rechtsstaat“, sagte sie den Sendern RTL und ntv. „Dann kann ich das doch als Bundeskanzler nicht als Randnotiz abtun oder mit Ignoranz strafen.“ Sie erwarte vielmehr, „dass sich ein Bundeskanzler hinstellt und sagt: Gerade als Mann schweige ich nicht, ich relativiere dieses Thema nicht, sondern bin solidarisch – und bringe Gesetze auf den Weg, die dafür sorgen, dass Frauen in Zukunft geschützt werden“ (RTL und ntv). ### 10-Punkte-Plan gegen digitale sexualisierte Gewalt Lang hatte gemeinsam mit 250 prominenten Frauen einen 10-Punkte-Plan gegen digitale sexualisierte Gewalt vorgelegt. Darin werden schärfere Gesetze gegen Deepfakes, mehr Schutz für Opfer und mehr Verantwortung für Internetplattformen gefordert. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück