# Prien plant KI-Zertifikat und Altersgrenze für Social Media Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-09-11T17:46:46+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-09-11T17:46:46+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/prien-plant-ki-zertifikat-und-altersgrenze-fuer-social-media-754529/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Bildungsministerin will Kinderschutz mit neuen Regeln stärken. Bundesbildungsministerin Karin Prien will den Schutz von Kindern und Jugendlichen in sozialen Medien mit konkreten Maßnahmen verbessern. Bis Mitte Oktober sollen erste Eckpunkte für gesetzliche Regelungen vorgelegt werden, wie sie in Berlin ankündigte. Im Fokus stehen dabei zwei zentrale Vorhaben: ein verpflichtendes KI-Zertifikat und eine Altersgrenze für Social-Media-Nutzung. ## KI-Zertifikat für Schulen geplant Das geplante „KI-Seepferdchen“ soll Kindern ein grundlegendes Verständnis für die Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz vermitteln. Analog zur Schwimmprüfung soll das Zertifikat in Schulen eingeführt werden, wie die FAZ und der Spiegel berichten. Ziel ist es, junge Nutzer frühzeitig für den verantwortungsvollen Umgang mit KI-Technologien zu sensibilisieren. ### Altersgrenze für soziale Medien angestrebt Zusätzlich strebt Prien eine Altersgrenze für die Nutzung sozialer Medien an. Die genauen Details zu dieser Regelung sind noch nicht bekannt, doch sie soll sicherstellen, dass Kinder erst ab einem bestimmten Alter Zugang zu Plattformen erhalten. Damit will die Ministerin die wachsenden Gefahren durch Cybermobbing, Datenschutzverletzungen und unangemessene Inhalte eindämmen. ### Jugendschutz im digitalen Raum gefordert Die Initiative ist Teil einer breiteren Debatte über den Jugendschutz im digitalen Raum. Experten betonen seit Langem die Notwendigkeit von Aufklärung und klaren Regeln, um Kinder vor den Risiken der digitalen Welt zu schützen. Priens Vorhaben könnte hier einen wichtigen Schritt darstellen. ### Umsetzung der Pläne noch ungewiss Ob und wie die Pläne umgesetzt werden, hängt von den weiteren Beratungen und der Zustimmung der Bundesländer ab. Bis dahin bleibt abzuwarten, wie die konkreten Regelungen aussehen werden. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück