# Polizei und CSU attackieren Pistorius Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-11-08T08:02:04+01:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-11-08T08:02:10+01:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/polizei-und-csu-attackieren-pistorius-775592/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Nach den Ausschreitungen bei den Gen-Z-Protesten in Deutschland eskaliert der Streit über die Identität der Täter. Die Gewerkschaft der Polizei und die CSU werfen Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) vor, Ermittlungsergebnisse zu ignorieren. Besonders die Benennung von Menschen mit Migrationshintergrund als Randalierer sorgt für Konflikte. ## Ermittlungen zeigen klares Täterbild Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Andreas Roßkopf, verweist auf aktuelle Zahlen aus Frankfurt und anderen Städten. “Die Zahlen und Ermittlungen aus Frankfurt, aber auch anderen Städten zeigen in Bezug auf die Ausschreitungen vom letzten Wochenende ein klares Täterbild”, erklärte er der “Bild am Sonntag”. Die Ermittlungen hätten Linksextreme und Personen mit migrantischem Hintergrund als zentrale Gruppen identifiziert. Roßkopf betonte jedoch, dass eine pauschale Verurteilung unzulässig sei. Dennoch dürfe man die Ergebnisse nicht ignorieren. "Herr Pistorius sowie allen anderen politischen Vertretern, welche sich den Ermittlungsergebnissen vehement verschließen, muss man nun die Gelbe Karte zeigen", forderte der Gewerkschafter mit Blick auf Pistorius und andere Politiker, die sich den Erkenntnissen widersetzten. ### CSU wirft Pistorius Realitätsverweigerung vor Unterstützung erhält die GdP von der CSU. Generalsekretär Martin Huber warf dem SPD-Politiker in derselben Zeitung vor, die Realität zu leugnen. “Wir müssen die Realitäten erkennen und klar benennen: Der Großteil der Chaoten hat einen Migrationshintergrund.” Wer dies bestreite, gefährde die öffentliche Sicherheit, so Huber. Die Debatte über die Täterschaft sei kein Tabu, sondern eine notwendige Auseinandersetzung mit den Fakten. Die Kritik an Pistorius zielt darauf ab, dass dieser die Benennung von Tätern mit Migrationshintergrund zuvor als problematisch bezeichnet hatte. Die CSU sieht darin eine Verharmlosung der Gewalt und eine Abkehr von einer faktenbasierten Politik. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück